veh-ev.eu
Line_1001

Internationales

worldmap02
Line_1001

Der VEH e.V. sieht es als eine wichtige Aufgabe an, ein möglichst dichtes Netz von Opfer- bzw. Überlebenden- Gruppen zu knüpfen. So gibt es in Deutschland es erste Kontakte mit der Gruppe der Ettaler. Aber auch über Deutschland, ja über Europa hinaus gibt es Kontakte oder werden diese gerade geknüpft. Wir stellen immer wieder fest: Wohin man auch schaut -Kinder wurden und werden wie Menschen zweiter oder dritter Klasse behandelt. Kleine Menschen, die man mit Gewalt brechen muss, die man schlagen, einsperren, Dreck fressen lassen, vergewaltigen kann (oder gar muss!)- unter dem Vorwand, aus ihnen aufrechte, erwachsene Menschen zu machen.

Dagegen müssen wir etwas tun, um denen, die dasselbe wie wir erlitten haben, zu helfen, ein angemessenes Schmerzensgeld zu erreichen. Und um denen, die noch jung oder gar ungeboren sind, solch eine Pein wenn irgend möglich zu ersparen.

Anders ausgedrückt: Wir brauchen Solidarität für einander und Wissen um einander!

Belgien

Eine Betroffenengruppe in Belgien hat sich an den VEH gewandt, um Kontakt aufzunehmen, ihnen solidarisch zur Seite zu stehen, unsere Erfahrungen (gute wie schlechte) zu teilen! Wir werden auf dieser Seite berichten, sobald es Neuigkeiten gibt!

 

 

Bulgarien

Horror im Heim: Kinder verhungert

Bericht der internationalen Menschenrechtsorganisation Helsinki-Komitee

In bulgarischen Heimen sind nach Angaben von Menschenrechtlern Hunderte behinderter Kinder an Unterernährung oder falscher medizinischer Betreuung gestorben. In den vergangenen zehn Jahren seien 238 Kinder wegen zahlreicher Missstände in den Heimen ums Leben gekommen, heißt es in einem am Montag in Sofia vorgestellten Bericht der internationalen Menschenrechtsorganisation Helsinki-Komitee.

31 Kinder davon sollen an Hunger gestorben, weitere mit gefährlichen Medikamenten behandelt oder betäubt worden sein. Die Kinder seien oft an ihren Betten gefesselt und vom Personal grausam behandelt worden, heißt es. Sieben Heimkinder sollen sexuell missbraucht worden sein. In Bulgarien werden 23 Heime für behinderte Kinder vom Staat finanziert.

 

 

Quelle unter externem Link Der Standart:

 

Österreich

Die österreichischen Heimkinder melden sich seit einigen Monaten zu Wort und haben teilweise bereits erstaunliche Erfolge erzielt. So gibt es bereits konkrete Vorschläge zu Entschädigungszahlungen zumindest im Bundesland Tirol! Für deutsche ehemalige Heimkinder kann das eigentlich nur heißen: Von den Österreichern zu lernen, heißt siegen lernen!

 

 

In der Zwischenzeit liegen schon Ergebnisse in Österreich vor.

 

Schweiz

In der Schweiz häufen sich -neben den Veröffentlichungen über die skandalöse "Verdingkinder" Praxis (Relativ kleine Kinder wurden aus ihren Familien genommen und zu Bauern geben, bei denen sie unter härtesten Bedingungen arbeiten mussten)- die Fälle in denen es sich um sexuelle Gewalt innerhalb der katholischen Kirche handelt. So werden seit März 2010 60 neue Fälle untersucht und in der Diözese Chur ist ein Priester zurück getreten, nachdem er sexuelle Gewalt gegenüber Kindern zugegeben hatte.

 

 

Weggesperrt hinter Mauern des Grauens

Von Michael Soukup, Basler Zeitung

In den Erziehungsanstalten des tief katholischen Kantons Luzern wurden bis in die 1970er-Jahre Kinder systematisch geschlagen und oft sexuell missbraucht.

Zwei Studien haben die Vergangenheit historisch aufgearbeitet.

Aktualisiert am 05.10.2012

Den Text weiterlesen unter externem Link.

 

Dierk Schaefers Blog

"Es gefällt mir sehr gut in Mariazell."

Die verborgene Internationale

Auch in der Schweiz gab es Kinderheimhöllen.

"Zwei Studien haben die Vergangenheit historisch aufgearbeitet."

Siehe auch Dierk Schaefers Blog unter externem Link.

 

Polen

In Polen werden immer mal wieder Vorwürfe laut, dass es zu sexueller Gewalt in Heimen gekommen sein soll -sie werden aber genauso regelmäßig wieder abgebügelt, verschwiegen, verdrängt. Relativ wenige Informationen gibt es auch nach wie vor über Zustände -historisch wie auch aktuell-  in polnischen Kinderheimen.

 

 

Niederlande

Die Anschuldigungen häufen sich nun auch (wie nicht anders zu erwarten) in den Niederlanden! Blinde Kinder wurden in Heimen von katholischen Priestern vergewaltigt, auch Nonnen wurden bezichtigt. Im Unterschied zu Deutschland allerdings befürwortete die katholische Kirche in den Niederlanden eine "unabhängige Untersuchung"!

 

 

Es ist gelungen!

Wir haben erste Kontakte zu den Irischen Heimkindern geknüpft! Auf dieser Seite werden wir sporadisch darüber berichten.

 

 

09.06.2009, Mick Waters...

...Vorstand des irischen Vereins ehemaliger Heimkinder (survivors) hat in einem langen Telefongespräch eine Nachricht für den VEH mit auf den Weg gegeben:

Wir (die Iren) kämpfen seit vielen Jahren um unser Recht, unser Leben, unsere Rehabilitation und um die Entschädigungszahlungen.

Es ist ein Kampf – stellt euch darauf ein! Denn die andere Seite, die Seite der Täterorganisationen,  des Staates, der Kirchen, wird nicht einen Schritt auf euch zugehen, zu dem sie nicht gezwungen wird! Sie kämpfen knallhart und mit allen Tricks und Mitteln, die ihnen zu Gebote stehen.

Lasst euch nicht in Sicherheit wiegen, lasst euch nicht täuschen, lasst euch nicht von ihnen überreden, lasst euch nicht vereinnahmen!

Nehmt all eure Kraft, euren Mut, eure Klugheit und Energie zusammen – dann werdet ihr als Sieger hervorgehen. Aber auch nur dann!

Ein Kampf OHNE Anwälte ist ein verlorener Kampf! Es geht nur mit euren Anwälten! Genau wie bei euch haben sie auch bei uns versucht, unsere Anwälte auszuschließen, haben versucht diese – und uns – zu diffamieren und zu diskreditieren.

Lasst nicht ab von dem eingeschlagenen Weg! Es ist der einzig richtige!

LASST EUCH NICHT VEREINZELN!!!!!

Natürlich wird versucht werden, Einzelfallregelungen ins Spiel zu bringen. Einzelfallregelungen dienen nur denen, die euch (und uns) früher misshandelt, missbraucht, gedemütigt haben. Nicht aber euch! Einzelfallregelungen bedeuten, dass jedes Detail bewiesen werden muss, dass jede Einweisung auf Rechtsstaatlichkeit überprüft werden wird! Einzelfallregelungen bedeuten auch, dass derjenige, der sie akzeptiert ALLEIN dasteht in der Auseinandersetzung. Das können nur die wenigsten durchstehen!

Wir Iren stehen auf eurer Seite, auf der Seite des VEH, unser Anwalt wird mit euren Anwälten kooperieren, eine Delegation von uns wird euch besuchen kommen, wir sind absolut solidarisch mit euch!

Hier gibt es noch ein paar Links zu ausländischen Gruppen:

 

 

The Alliance Victim Support Group:

 

Untersuchungsbericht über Kindesmissbrauch in Irland:

 

Verdingkinder in der Schweiz:

Mitglieder- und Spendenbeiträge überweisen Sie bitte an:

Hamburger Sparkasse

Konto-Nr.: 1 026 214 476 / BLZ 200 505 50

IBAN: DE52200505501026214476

BIC: HASPDEHHXXX

Besuchen Sie auch unsere Facebook-Seite (Link) und unseren Youtube-Kanal (Link)

 

Besuchen Sie uns auch auf youtube
Unter diesem Link finden Sie den Download für den aktuellen Adobe Reader.

Diese Seite wurde am 17 Mai, 2017 aktualisiert.

[Home] [Der Verein] [Hilfen] [Wichtige Themen] [Kulturelles] [Aktuelle Infos] [VEH Wiki] [Downloadbereich]