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Berichte, Bilder, Gedichte und Gedanken

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Hier möchten wir Ihnen Berichte von ehemaligen Heimkindern nahe bringen,
vielleicht auch Gedichte, Gedanken, Philosophische Gedanken...

 

...kurz: alles, was den Betroffenen hilft, sich mit ihrem Schicksal auseinanderzusetzen.
Und was er oder sie mit anderen Betroffenen oder nicht Betroffenen teilen mag.
 

Sie werden die einzelnen Beiträge (die in loser Folge erscheinen sollen)
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Wir möchten Sie allerdings bitten zu beachten,
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Garmisch-Partenkirchner Tagblatt

WOCHENENDE, 27./28. JUNI 2015

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Berichte

    Rainer Edenhofen

    Geboren: 10.01.1962

    Hänsel und Gretel verliefen sich nach Oberammergau,
    es war so finster und bitter kalt!

    Erschütternder jedoch sehr lesenswerter Bericht.

    Den Text lesen:

    Anm. d. Red.: Auf Wunsch des Verfassers nicht anonymisiert.

 

 

 

 

 

 

    Ein weiterer Antrag auf OEG. Den Text lesen:

 

 

    Kein Leben, eher Leiden (Helmut Klotzbücher)

    Den Text lesen:

 

 

    Sind so kleine Hände, winz'ge Finger dran... (Bettina Wegner)
    Bericht von Helga Weitzel

    Den Text lesen:

 

 

    Die Zustände in einem Heim in Köln-Sülz

    Den Text lesen:

 

 

    Heimleben
    Die Geschichte von Roswitha Schnabel und ihrer sechs Geschwister

    Den Text lesen:

 

 

    Eine ganz normale Familie
    Im Heim für schwererziehbare Mädchen, dem Birkenhof in Hannover-Kleefeld

    Den Text lesen:

 

Bilder

    Eine Auswahl der Bilder von Eckhard Kowalke

    Die Bilder anschauen:

Gedichte

    Das Leiden einer Mutter

    Kann Dich nicht beschützen wenn Du in Not bist,
    kann Dich nicht wärmen wenn Du frierst,
    kann Dich nicht nähren wenn Du hungrig bist
    kann Dich nicht trösten wenn Du weinst,
    kann Dich nicht aufheben wenn Du fällst,
    kann Dich nicht in den Arm nehmen wenn Du kuscheln willst,
    kann Dir nicht beibringen wie man Fahrrad fährt,
    kann Dir nicht zeigen wie der Drachen steigt,
    Sie haben Dich mir genommen,
    und jetzt fehlt uns die verlorene Zeit.

    (Michaela Arendt)

 

 

 

    Ach herrje, herjemine

    Ach was muß man oft von bösen
    Nonnen, Priestern hören oder lesen,
    wie zum Beispiel hier von diesen
    welche mhm und mhm da hießen

    Sonntagsschläge und Gebete
    Schuldbekenntnis und Gerede
    ohne Moral sie oft schlugen
    uns, die keine Mütter trugen

    Scheinheilig fromm sie sich gebärden
    Gefühlte Herscher auf der Erden
    Kinder zu lieben kam nicht vor,
    wer daran glaubte war ein Thor.

    Und sollte mal der Bischof kommen?
    wie unterwürfig diese Nonnen
    das Kreuz im Gesicht, den Blick nach unten
    als hätten sie Ihren Gott gefunden.

    Dabei, was jene von KZ Wächtern unterschied,
    war, daß man als Kind am Leben blieb
    Es passte auch nicht mehr in die Zeit
    das nur der Tod hieß Ewigkeit

    so wars, in den sechsigern Jahren
    wohl dem, der sich konnt damit ertragen,
    doch manche leiden Heut noch stumm
    und die Heimzeit frißt einen um.

    (Josef Kolf, 2011)
    Frei nach Wilhelm Busch

 

 

 

    Lyrik Reloaded/In den Ferien zum Opa!

    Als Kind zum Opa vierzehn Tage
    Erholung von der Hölle Last
    Rechts den schweren Koffer trage
    der viel zu groß, und mir nicht passt.

    Morgens Frühstück, Comic lesen
    Opa in der Werkstatt war,
    wie glücklich bin ich Dort gewesen
    immer war jemand für mich da.

    Pfeil und Bogen, Indianer spielen
    niemals Schläge, Verständnis pur
    selbst wenn Rosen getroffen fielen
    höchstens kam ein Knurren nur.

    Samstags zur Stadt, dem Comic Laden
    Oma besucht Ihre Mutter dann
    Opa zieht zuhaus den Graben,
    damit man etwas pflanzen kann

    Mittags Siesta, Zeitung lesen
    Kaffee, Kuchen, Fernseh an
    doch die Zeit gerinnt gewesen,
    als ob die Hölle nicht warten kann.

    Doch noch ist Zeit, erst eine Woche
    festhalten möchte man die Uhr
    doch den Zeiger kann man nicht ausknocken
    dreht immer schneller, einfach stur

    Montag, Dienstag noch fünf Tage
    es schleicht sich an die Traurigkeit,
    leider ergibt sich nie die Frage
    was ich will, für immer bleib

    Sonntag, Schluß die Nonnen warten
    welche Wehe, Angst vor Leid
    Angst vor diesen Pinguin Trachten
    Schluß mit Liebe, es ist Zeit

    Gut verschlossen diese Wochen
    Ferien wieder, hofft man bald
    das Glück im Heim sich schnell verkrochen
    mir Fehlt der Opa, das Haus, der Wald

    Noch immer erträum ich diese Tage
    Leben ist Dort keines mehr
    im Stillen ich mir noch sage
    Ihr Lieben Alten, Ihr fehlt mir sehr.

    Josef Kolf am 06.06.2010

 

 

 

 

 

 

    Verzichten, nein danke

    Wir sollen verzichten, verzichten, verzichten.
    So wollen es Kirche und Staat!
    Und abermals wollen sie über uns richten.
    Das klingt wie Hohn, wie Spott und nach Verrat.

    Kindheit und Jugend wurde uns gestohlen,
    Wir waren rechtlos im Staat der Rechte.
    Sie taten es ganz unverhohlen,
    Und hielten uns für ihre Knechte.

    Entschädigung ist nicht angesagt,
    Nur Almosen sollen wir bekommen.
    Und wem das alles nicht behagt,
    Sei eine Klage unbenommen.

    So geht viel Zeit über das Land,
    und weiter werden Sie über uns richten,
    mit ihrer starken Pranke von Hand,
    bis unsere Reihen sich lichten.

    An euren Taten werden wir euch messen,
    Ihr sollt euch schämen, ihr Ungeheuer.
    Wir lassen uns nicht mehr erpressen,
    Noch lodert in uns ein stetig Feuer!

    M. Zielke 20.01.2012

 

 

Gedanken

    Schadenfreude; ist die schönste Freude, kann aber Feinde schaffen

    Erstaunen; gebar die Philosophie und wird von Rechthabern immer wieder unterschätzt

    Skepsis; ist bisweilen angebracht, sollte aber nicht weiteres Dazulernen verhindern

    Betretenheit; ist sehr unangenehm, währt aber nicht ewig

 

 

 

 

 

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Diese Seite wurde am 17 Mai, 2017 aktualisiert.

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