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Firmen verdienten in den Jahren 1945 - 1970 Milliarden  an den Heimkinderarbeiten 

Wirtschaftswunder_200
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Hier entsteht eine Seite mit einer Liste von Firmen und Industrien,

die an den Arbeiten der Heimkinder in den Jahren 1945 bis 1970 in Milliardenhöhe verdienten und diese Arbeiten forderten und diese Ausbeutung tolerierten.

Diese Firmen waren bei der sogenannten "historischen Aufarbeitung" des Skandals und der Affäre der Ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch nicht anwesend und in keinster Weise beteiligt und sie tragen auch keinen Cent zu einer absolut berechtigten von den Heimopfern geforderten „angemessenen Entschädigung“ bei.

Deshalb gibt es auch wohl bisher nur einen „Hilfsfonds“ für „Folgeschäden aus der Heimerziehung“– nur für „bedürftige Heimopfer“ – aus dem nur geringe „Hilfeleistungen“/„Sachleistung“ – kein Bargeld – gegen Unterzeichnung einer unwiderruflichen „Verzichtserklärung“

(„Sachleistung“ bis zu maximalem  von 10.000 Euro ) bezogen werden kann;

und in manchen Fällen „Rentenersatz“ ( bis zu maximal 6.000 Euro pro Opfer ) geleistet wird...

 

Sehen Sie dazu auch unsere Seite RJWG (Reichsjugendwohlfahrtsgesetz).

Weiter Hinweise finden Sie auf dieser Seite:

Dierk Schaefers Blog

Zwangsarbeit Ost und Zwangsarbeit West

O wie unterschiedlich sind gleiche Dinge doch zu handhaben. Antje Vollmer, Moderatorin des westdeutschen Runden Tisches für ehemalige Heimkinder, mied wie der Teufel das Weihwasser die Anwendung des Begriffs Zwangsarbeit auf die Ausbeutung der ehemaligen Heimkinder (West!) durch respektable Industriebetriebe und einzelne Bauern.

Sie wollte den Begriff ausschließlich für die Zwangsarbeit für Nazi-Deutschland gelten lassen. Und so tauchten weder der Begriff noch der Sachverhalt im Abschlußbericht des Runden Tisches auf. Die Nutznießer der Zwangsarbeit wurden nicht nur nicht am Fonds beteiligt, sondern blieben unerwähnt. Nun gibt es dennoch läppische Einmalzahlungen für entgangene Renten, aber nur für die „Zwangsarbeit“ ab dem 14. Lebensjahr.

Dabei wissen wir, daß auch Kinder zu Dienstleistungen herangezogen wurden, um Heimpersonal zu sparen, Dienstleistungen, die deutlich mehr waren, als vergleichbare Mithilfe im elterlichen Haushalt.

Ganz anders nun die Zwangsarbeit Ost. Die darf so genannt werden. Doch gemach. Es muß erst geforscht werden. Man muß zunächst klären, "wer überhaupt für erzwungene Arbeit entschädigt werden soll. Neben politischen Gefangenen saßen auch in DDR-Gefängnissen reguläre Straftäter, die auch nach heutigem Maßstab verurteilt werden würden".

Da werden flugs die ehemaligen Heimkinder mit Gefangenen vermischt. Eines stimmt allerdings dabei. Die Einrichtungen für Kinder hatten in Ost wie in West Gefängnischarakter. Doch ansonsten möge man doch alle damals Minderjährigen, die sich in der unseligen Obhut von Staat und Kirche befanden, angemessen für ihre Zwangsarbeit entschädigen, in West und Ost!

Immerhin ist bei den Heiminsassen/Ost ausdrücklich von Entschädigung die Rede.

Darauf warten die Opfer/West bis heute.

Artikel vom Dierk Schäfer Blog, Artikel und weitere Kommentare weiterlesen unter externem Link.

Der Minderjährige arbeitet – und das Heim kassiert

In Österreich sollen Fürsorgezöglinge bis in die 1980er Jahre hinein durch Zwangsarbeit
ausgebeutet worden sein

Im letzten Jahrzehnt wurden Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges für deutsche und österreichische Firmen arbeiten mussten, mit insgesamt 4,8 Milliarden Euro entschädigt. Zwangsarbeit hörte 1945 allerdings nicht vollständig auf, sondern existierte in Kinder- und Jugendheimen weiter. Obwohl diese Praxis bis in die 1980er Jahre Bestand hatte, dringen die Fälle erst jetzt an die Öffentlichkeit. Derzeit melden sich vor allem Betroffene aus Österreich, für deren Behandlung in staatlichen und kirchlichen Erziehungseinrichtungen sich Medien erst Jahrzehnte später interessieren.

 

Artikel von Peter Mühlbauer 21.08.2012 bei Telepolis, weiterlesen unter externem Link.

Heimskandal: Darbo will Löhne nochmals zahlen

Wenn Gelder für die Arbeit von Heimkindern einbehalten wurden, will Martin Darbo
die Betroffenen entschädigen, erklärt er im KURIER-Interview.

Neben Swarovski und anderen Unternehmen vergab auch der Marmeladenfabrikant Darbo Arbeiten an das Tiroler Landeserziehungsheim St. Martin. Firmenchef Martin Darbo im KURIER-Gespräch über die Aufarbeitung der Vergangenheit und mögliche Entschädigungen.

 

Artikel vom 16.08.2012 beim Kurier Österreich, Interview weiterlesen unter externem Link.

Heimkinder schufteten für Swarovski

Der Kristallkonzern ließ Ende der 1960er-Jahre in einem Tiroler Heim produzieren.
Die Mädchen sahen kaum Geld dafür.

Ein weltbekannter Konzern, der sich Glanz und Glamour auf die Fahnen geheftet hat, hat vor Jahrzehnten im Tiroler Erziehungsheim St. Martin eine Produktionsschiene aufgebaut. Der Kristall-Produzent Swarovski.

 

Artikel vom 14.08.2012 beim Kurier Österreich, weiterlesen unter externem Link.

Frontal21 vom 22.04.2008 Zwangsarbeit im Kinderheim

 

 

 

In diesem ZDF Frontal21 Beitrag vom 22.04.2008 werden die ehemalig gequälten Heimkinder zu Wort kommen.

Wolfgang Rosenkötter, Helmut Klotzbücher und Johann Lambert Beckers.

Kommentare von der Fraktionsvorsitzende Renate Künast B90/Grüne,

Präsident Diakonisches Werk Klaus-Dieter Kottnik,

Erziehungswissenschaftler Prof. Manfred Kappeler,

Landesrat Michael Mertens LVR Köln.

Es geht um Entschädigungszahlungen der Opfer aus den Heimen der BRD wegen Menschenrechtsverletzungen.

 

Die Heimkinder - Geschlagen und Vergessen? 1/3

 

 

 

Doku über das Schicksal Kinder und Jugendlichen, die in Heimen aufgewachsen sind.

 

Die Heimkinder - Geschlagen und Vergessen? 2/3

 

 

 

Doku über das Schicksal Kinder und Jugendlichen, die in Heimen aufgewachsen sind.

 

Die Heimkinder - Geschlagen und Vergessen? 3/3

 

 

 

Doku über das Schicksal Kinder und Jugendlichen, die in Heimen aufgewachsen sind.

 

Quelle 3sat, die Sendung, “Die Heimkinder - Geschlagen und Vergessen?”

Selbstredend

Richard Sucker erzählt nicht die Geschichte irgendeines erfundenen Jungen, nein, es ist seine eigene Kindheitsgeschichte. Im zarten Alter von eineinhalb Jahren wurde er der Mutter entrissen und in ein "Waisenhaus" gesperrt.

Er betrat eine von Staat und Kirche unterhaltene Hölle, wurde bereits mit sechs Jahren zur Zwangsarbeit beordert, misshandelt, gedemütigt, der Kindheit und Jugend beraubt, beleidigt und einer Schulbildung entzogen.

Diese Kindheit verlebte Richard keinesfalls in einem fremden, unterentwickelten Land. Er wuchs in der Bundesrepublik Deutschland auf, deren Kirche und staatlichen Institutionen die an Seinesgleichen verübten Verbrechen bis in die Gegenwart verleugnen.

Das Buch ist nicht nur eine Kindheitsbiografie, es ist eine Klageschrift gegen die Schuldigen.
Es ist die Forderung nach einer materiellen Wiedergutmachung, da eine psychische Wiedergutmachung
mittlerweile unmöglich geworden ist.

Buch_Schrei_zum_Himmel

Liebe Ehemalige Heimkinder

Dies ist eine Vereinsunabhängige Anfrage an Sie.

Wir benötigen Ihre Hilfe.

Um die ehemaligen Nutzniesser an der Kinderzwangsarbeit mit in die Verantwortung nehmen zu können, benötigen wir Unterlagen von Ehemaligen Heimkindern. Vielleicht liegen die Unterlagen irgendwo bei Ihnen unbeachtet und ohne erkennbaren Wert in einer Kartonschachtel usw. Für Sie und für andere Ehemalige Heimkinder könnten diese Unterlagen von grösstem Wert sein. Wenn es nicht schon aus den Unterlagen hervorgeht, sollten wir wissen, bei welcher Firma sie von wann bis wann ausgebeutet wurden. Geschah es im Auftrag des Heimträgers. Nach Möglichkeit sollten Sie uns dies mittels einer Kopie der Unterlagen bestätigen können. Schicken Sie uns bitte keine Originale zu, diese könnten vielleicht für Sie nochmal von grosser Bedeutung sein. Sie können uns die Unterlagen per Post oder per Email zuschicken.

Alle unten angegebenen Empfänger unterliegen dem Datenschutz und haben einen Datenschutzbeauftragten. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben. Jede Nachfrage dieser Art bei Ihnen sollten Sie von einer der unten aufgeführten Adressen bestätigen lassen.

Bitte wenden Sie sich an eine der folgenden Adressen:

 

1. Vorsitzender:
Dirk Friedrich
Hauptstr. 98
63110 Rodgau

Tel.: 06106-15 37 9

2. Vorsitzende:
Heidi Dettinger
Mies-van-der-Rohe-Weg 43
31535 Neustadt

Tel.: 05032-96 46 47

Rechtsanwalt Nieporte
z. Hd. Herr Ludes
Brotstrasse. 1
54290 Trier

Tel.: 0651/99 46 9- 550
Fax: 0651/99 46 9- 456
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Wir sind Ihnen für jede Information, die Sie uns zukommen lassen, sehr dankbar.

Helfen Sie sich und den anderen Ehemaligen Heimkindern.

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Diese Seite wurde am 26 Oktober, 2016 aktualisiert.

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