Werden Sie arm für die Ärmsten!

An alle Bischöfe der katholischen Kirche Deutschlands

Papst Franziskus, so scheint es, gibt eine neue Marschrichtung vor: Schluss mit Prunk und Geprotze! Schluss mit nagelneuen Edelkarossen und Luxussuiten!

Papst Franziskus, so scheint es, gibt eine neue Marschrichtung für die katholische Kirche vor: Schluss mit Prunk und Geprotze! Schluss mit nagelneuen Edelkarossen und Luxussuiten!

Wir, Kinder und Jugendliche der Nachkriegsjahrzehnte, die in Einrichtungen Ihrer Kirche leben mussten, wurden jahrelang gezwungen, durch die Hölle zu gehen:

  • brutalste Schläge bis hin zur Folter,
  • Medikamentenmissbrauch,
  • medizinische Experimente,
  • Isolationshaft,
  • Schwerstarbeit,
  • Entzug von Schlaf, Essen, Trinken, Liebe, Zuwendung, Freiheit, Bildung und Kultur,
  • sexuelle Gewalt in allen widerwärtigen, krankmachenden Facetten,
  • psychische Quälereien…

Die Liste könnte fast beliebig weiter geführt werden.

Insgesamt sind wenigstens 800.000 Opfer zu beklagen – und dies ist noch eine geschönte Zahl. Die zwangsweise in die Psychiatrie Eingewiesenen, die behinderten Jungen und Mädchen, Frauen und Männer, die Säuglinge und Kleinkinder, die unendlich gequält wurden, sind nicht mit eingerechnet. Auch die alten Menschen in den Heimen fallen durchs Raster.

Für all diese Scheußlichkeiten zahlt die Katholische Kirche mal gerade 15 Millionen Euro in den sogenannten „Hilfsfonds ehemaliger Heimkinder“ und verkauft dies als Entschädigung. Im Durchschnitt bekommt jedes für sein Leben gezeichnete Opfer 5.000 Euro, was bedeutet, dass der Anteil der Katholischen Kirche pro Opfer bei sage und schreibe 850 Euro liegt.

Für all diese Scheußlichkeiten zahlte die Evangelische Kirche gerade mal 15 Millionen Euro in den sogenannten „Hilfsfonds ehemaliger Heimkinder“ und verkauft dies als Entschädigung.

Der Umbau der Bischofsresidenz von Limburg kostet, so stellt sich zwischenzeitlich heraus, fast 40 Millionen Euro, die der Diözese Rottenburg reicht ebenso an diese Summe oder übersteigt sie gar noch.

In der letzten Zeit wird scheibchenweise bekannt, welche Vermögen verschiedene katholische Bistümer horten und es ist inzwischen hinlänglich bekannt, dass auch die Evangelische Kirche über riesige Vermögen verfügt.

Müsste sich die Evangelische Kirche ob dieser Diskrepanzen nicht in Grund und Boden schämen? Ist es nicht geradezu eine Ohrfeige für den Gekreuzigten, dass seine Kirche Milliardenbeträge hortet und für ihre eigenen Opfer lediglich Almosen bereit hält?

Müsste sich die Katholische Kirche ob dieser Diskrepanzen nicht in Grund und Boden schämen? Ist es nicht geradezu eine Ohrfeige für den Gekreuzigten, dass seine Kirche Millionenbeträge hortet (nach ersten Offenlegungen sind das z.B.: München 27,6 Millionen/Hamburg 35 Millionen/Speyer 46,5 Millionen/Limburg 100 Millionen/Köln 130 Millionen – das macht ein Gesamtvermögen von 209,1 Millionen Euro bei gerade mal vier deutschen Diözesen!), diese Gelder dann für Luxus und Geprotze aus dem Fenster wirft und für ihre eigenen Opfer lediglich Almosen bereit hält?

Wir fordern Sie auf:

  • Kehren Sie um!
  • Werden Sie arm für die Ärmsten!
  • Werden Sie arm für die Opfer Ihrer eigenen Kirche!
  • Führen Sie Luxusresidenzen einer neuen Bestimmung zu und machen Sie daraus z.B. Urlaubs- und Erholungshäuser für Ihre Opfer und deren Angehörige!
  • Nutzen Sie Großküchen für die Armenspeisung!
  • Stellen Sie bischöfliche Büros und Bildungszentren als Konferenzsäle und -unterkünfte zur Verfügung für ehemalige Heimkinder, die um ihre Rechte kämpfen!
  • Verkaufen Sie nicht nur Luxuskarossen und legen sich Kleinwagen zu, sondern veräußern Sie auch weiteren Prunk in Ihren Einrichtungen, in Kirchen, Residenzen, Büros!
  • Durchforsten Sie Ihre Banksafes und Keller nach Kunstgegenständen, stoßen Sie Immobilien etc. ab!
  • Nutzen Sie die eingesparten Millionenbeträge, um den Opfern der Katholischen Kirche einen würdigen Lebensabend außerhalb einer Pflegeeinrichtung zu ermöglichen!

Wann will Ihre Kirche endlich anfangen, den unter Ihren Dächern geschändeten, geschundenen, zusammengeschlagenen, psychisch und sexuell vernichteten Menschen eine echte Entschädigung zu zahlen?

Wir sind der Überzeugung, dass Sie es den Opfern Ihrer Kirche schuldig sind, auf diese Forderungen einzugehen!

Dieses ist ein gemeinsam von Helmut Jacob, Mitglied der Arbeitsgruppe Johanna-Helenen-Heim und dem Verein ehemaliger Heimkinder e.V. verfasstes Schreiben und wir erlauben uns, dieses an sämtliche Bischöfe/Bischöfinnen der katholischen und evangelischen Kirche zu senden.

Mit freundlichem Gruß

Heidi Dettinger, Vorstand
Im Namen des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.

Die roten Absätze sind die leichten Änderungen, die wir für die evangelischen Landeskirchen und Bischöfe eingefügt haben.

Übrigens: Die Briefe wurde alle am 21.10.2013 verschickt. Bislang kamen genau 2 Antworten! Der Sekretär des sächsischen Bischofes beklagte, dass seine Kirche als Teil des EKD in den Fonds eingezahlt – obwohl es in der fraglichen Zeit keine evangelischen Heime in Sachsen gegeben habe. Der Arme…

Ein weiteres Schreiben eines diesmal katholischen Sekretärs kam gleichsam mit einer kleinen Wolke Weihrauch daher:
– dem Bischof vorgelegt
– tief berührt
– nimmt sehr ernst…

Ansonsten? Schweigen!

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Quelle: http://www.denk-mit.info/kirche/50337196c910203a4.html

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Offener Brief an die evangelische Landeskirche Niedersachsen

Traditionspflege wird auch heute noch geübt, wie uns die “Abwicklung” der Peinlichkeit “Entschädigung sexualisierter Opfer kirchlicher Institutionen” zeigt.
  Nichts änderte sich, die Landeskirche verhöhnt die Opfer! Weil eine Sekretärin erkrankte, warten die Opfer weiterhin  auf die bereits getroffenen Entscheidungen der “unabhängigen Kommission”.
  Und wenn die Sekretärin stirbt, gibt es keine Post. Was soll’s? Diakonie und Kirche spucken die Opfer heute noch so an wie damals, als man willfährig den Nazischweinen diente. Der Geist wandelte sich nie, die Landeskirche Hannovers mit ihren Anhängseln zeigt es den Opfern gerade wieder mal.
  Meister heißt’er…und nennt sich Bischof, ist – angeblich – der Oberguru über die Witznummer “unabhängige Kommission”. Wie wäre es denn, Bischof, wenn Sie sich mal um die Aufarbeitung der Verbrechen Ihrer Vorgänger kümmern? Wie wäre es denn, wenn sich Trompeter wie Künkel und Mainusch mal darum kümmern würden, daß die Opfer zu den Almosen kommen, die die Firma Kirche “Entschädigung” nennt?
  Die Landeskirche setzt auf die Wirkung der biologischen Lösung. Zu Nazizeiten hatte man es eben leichter. Viele der Kirchen- und Diakonieopfer sind alte Menschen, ‘da muß man nur lange genug taktieren, dann wird man diese Untermenschen schon los, ohne bezahlt zu haben’,  scheint man in Kirchenkreisen zu denken.
  “Erde zu Erde, Asche zu Asche, die Kohle bleibt in unserer Tasche!”  – ein bewährter Spruch der Kirche.
  Für die “Abwicklung” von bisher ca. 40 vorliegenden Opferanträgen (wieso müssen Opfer bei Tätern Anträge stellen????) hat man in Hannover 10 (ZEHN!!!) Monate Zeitbedarf angesetzt! Vier Greise entscheiden als engstens mit der Kirche verbandelte Helfershelfer über die Höhe der Almosen, die man Opfern zuspricht!
  Täternachfolger sind also Richter in eigener Sache, ein Phänomen in der Rechtsordnung eines angeblichen Rechtsstaates. So ging es auch bei Nazis zu, die Kirche pflegt eben Traditionen, totalitäres Gehabe kennt man und schätzt man. Der schwarzhaarige Arier Adolf aus Braunau hätte seine helle Freude an dieser Landeskirche Hannovers gehabt, wie der anhängende Zeitungsbericht belegt.
  Und oben dran ein Bischof, der eigentlich für alles verantwortlich ist, sich aber einen Dreck um seine Verantwortung kümmert. Das Land Niedersachsen bezahlt ihn fürstlich. Wofür eigentlich? Warum eigentlich bezahlt der nicht konfessionell gebundene Steuerzahler einen Typen wie Meister und andere Bischöfe? Damit sie sich so schmutzig und verantwortungslos gegenüber den Kirchenopfern verhalten wie sie es tun? Dienstaufsicht? Fehlanzeige! Meister scheint außer eigenen Kontoauszügen nichts zu lesen; was Opfer seiner Holding betrifft, geht ihn nichts an.
  Zu dem “Vorsitzenden” der “unabhänigen Kommission” der Opfer sexualisierter Gewalt in kirchlichen Institution und ihren Helfershelfern  gibt es einen SPIEGEL-Bericht, der sich mit Klaus-Peter Schmidt-Vogt, Richter i.R., befasst. DIESER Mann entscheidet über Opferanträge von Menschen, die von Diakonieschergen übelst mißhandelt und mißbraucht wurden. Lesen Sie:
 
 
  “Es findet sich was sich versteht, wenn es um Dreck der Vergangenheit geht!” Nee, ist nicht von Ephraim Kishon, ist von mir. Gewachsen auf dem Nährboden schmutziger Kirchenpraktiken.
  Fragen zu diesem Thema beantworte ich gerne per E-Mail.
E.Kronschnabel
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“Wir waren Papst” – der Benedikt-Rücktritt auf Twitter

Nachdem Papst Benedikt der XVI. am Montag seinen Rücktritt angekündigt hat, zwitschert die Netzgemeinde eifrig und in oft sehr bissigen Tönen über die Abdankung des Pontifex und die Gründe dafür.

So hatte Scherzkeks Oliver Pocher natürlich gleich eine hervorragende Idee bezüglich der Nachfolge auf dem Heiligen Stuhl, wie das von ihm gepostete Bild zeigt. Der 34-jährige Twitter-Clown schreibt dazu: “Wenn der Papst mehr Zeit mit seiner Familie verbringen möchte, könnte ER doch die Nachfolge antreten… #papst” und verweist auf Silvio Berlusconi.

Weitere gezwitscherte Meldungen lesen

Papst Benedikt XVI. tritt zurück, um mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können … http://www.der-postillon.com/2013/02/eilmeldung-papst-tritt-zuruck-um-wieder.html … #papst#rücktritt

Titanic bedauert Rücktritt von #Papst Benedikt XVI.: »Verlieren unseren besten Mitarbeiter« / Abo besteht weiter!

Marcus Schwarze ‏@homofaber: Wir waren #Papst.

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RA Sailer kommentiert den Rücktritt Ratzingers:

Josef Ratzinger wird mit zwei furchtbaren Untaten und einer Großtat in die Geschichte eingehen.

Die erste Untat
beging er bereits als Kardinal, als er noch Vorsitzender der Glaubenskongregation seiner Kirche war: Er etablierte ein weltweites System zu Vertuschung der hunderttausendfachen Sexualverbrechen katholischer Priester und begünstigte dadurch die straflose Fortsetzung des Seelenmords an unzähligen Kindern und Jugendlichen in
katholischen Erziehungseinrichtungen.

Die zweite Untat
beging er als Papst, als er auch in einer Zeit der Aids-Epidemien starr am kirchlichen Kondomverbot festhielt. Das kostete Hunderttausenden von Menschen, vor allem in Afrika, das Leben.

Seine Großtat
ist sein Rücktritt. Ob er wirklich nur aus gesundheitlichen Gründen erfolgte oder ob neue
Vertuschungsskandale ins Haus stehen, bleibt einstweilen offen.

Die gegen ihn beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eingebrachte Strafanzeige wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit bleibt jedenfalls aufrecht erhalten.

Mehr zu RA Sailer und der Strafanzeige gegen Ratzinger

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Österreich: Kirche verlor in Streit um Opfer-Datenauskunft

Nun ist es amtlich:
jene Kommission, stets auf die eigene Unabhängigkeit gepocht hat und kirchliche Missbrauchsverbrechen aufklären sollte, ist in Wahrheit ein Teil der Erzdiözese Wien und somit in keiner Weise ‚unabhängig’. In einem aktuellen Bescheid der Datenschutzkommission der Republik Österreich, der nach der Anfrage eines Missbrauchsopfers erfolgte, heißt es:
1. Die sogenannte “Unabhängige Opferschutzkommission” ist organisatorischer Teil der
Erzdiözese Wien und muss deswegen selbst keine Datenschutzgesetze einhalten

2. Die österreichische Bischofskonferenz unterliegt ebenso wie alle anderen Organisationen dem Datenschutzrecht und muss per Bescheid, entgegen ihrer bisherigen Weigerung, allen Betroffenen Auskunft über Art und Inhalt der gespeicherten Daten erteilen.

ARGE Daten: Grundrechte von Opfern massiv verletzt
Die Klasnic-Kommission hatte bisher die Aushändigung von Daten an Missbrauchsopfer u.a. mit dem Argument der kirchenrechtlichen “geistlichen Verschwiegenheitspflicht” verweigert.

Opfer-Plattform und Rechtsanwalt fordern nun die Löschung der Opfer-Daten.

Die Pfoten immer schön gefaltet lassen!

“Der Bescheid der Datenschutzkommission offenbart schwere Mängel in der Umsetzung des Datenschutzgesetzes durch die katholische Kirche “, kritisiert Hans Zeger, Obmann der ARGE Daten. „Mit der Konstruktion einer ‘innerkirchlichen Datenschutzkommission’ wurde versucht, Grundrechte von Betroffenen unzulässig zu beschränken. Im Ergebnis werden kirchliche Missbrauchsopfer zum zweiten Mal Opfer der Kirche. Auch im Bereich Grundrechte und Achtung der Privatsphäre besteht für die Kirche höchster Erneuerungsbedarf.”
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Oder auch hier:
Mann hatte sich an Opferschutzanwaltschaft gewandt und wurde von kirchlicher Datenschutz-Einrichtung kontaktiert

Wien – Ein Missbrauchsopfer hat nun von der Datenschutzkommission der Republik in einem Verfahren gegen die römisch-katholische Kirche recht bekommen. Der Mann, der von der Opferschutzanwaltschaft entschädigt worden war, hatte Auskunft über seine gespeicherten Daten verlangt und wurde daraufhin von der kirchlichen Datenschutzkommission kontaktiert. Diese verweigerte allerdings die Auskunft und verwies wiederum zurück an Opferschutzanwaltschaft.

Der Beschwerdeführer hatte ein “Datenleck” vermutet, da er sich an die Opferschutzanwaltschaft sowie an die kirchliche Stiftung Opferschutz (die für die Entschädigungen aufkommt) gewandt hatte, die Antwort jedoch von der kirchlichen Datenschutzkommission kam. Dort hatte man festgehalten, dass man lediglich die Existenz von “Datenarten” beauskunfte und über keine Inhalte verfüge.
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Arbeiten für Gottes Lohn

Mo, 28.01.13 | 22:45 Uhr| ARD

Die Story im Ersten: Arbeiten für Gottes Lohn
Wie die Kirche ihre Sonderrechte ausnutzt

Über Gerechtigkeit und Nächstenliebe reden die Kirchen gern und viel. Doch viele ihrer Mitarbeiter vermissen genau diese Tugenden, wenn es um die Bedingungen an ihren Arbeitsplätzen geht. Immer wieder kämpfen sie gegen Lohndumping und Leiharbeit in ihren kirchlichen Einrichtungen. Rund 1,3 Millionen Menschen sind bei den kirchlichen Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie beschäftigt. Damit sind die Kirchen nach dem Öffentlichen Dienst der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland.

Mitarbeiter der Kirchen verleihen “schwarzes Schaf” an kirchliche Einrichtung in Bremen.
Die Dokumentation “Arbeiten für Gottes Lohn” schildert, wie sich viele Beschäftigte gegen ihren Arbeitgeber Kirche wehren, wie sie sich organisieren und für gerechtere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen engagieren. Ein Streikrecht haben sie nicht, denn die Kirchen genießen in diesen arbeitsrechtlichen Konflikten ein “Selbstbestimmungsrecht”, das das Grundgesetz jeder Religionsgesellschaft garantiert.

Mitarbeiter der Kirchen und verdi protestieren für bessere Arbeitsbedingungen.

Die Autorin Gita Datta hat quer durch die Republik mit den Menschen gesprochen, die im “Namen des Herrn” jeden Tag erleben, wie dieses “Selbstbestimmungsrecht” ausgenutzt wird. Und wie wenig das mit den ansonsten immer wieder gepredigten Tugenden der Gerechtigkeit und Nächstenliebe zu tun hat.

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Fast jeder sechste Katholik in Deutschland…

… erwägt nach dem Scheitern einer Studie zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs den Austritt aus der Kirche. In der Altersgruppe der 45- bis 50-Jährigen ist es mit 26% sogar mehr als jeder vierte Katholik, ergab eine Forsa-Umfrage.

Demnach verschlechterte sich das Image der Kirche nach der Kündigung der Zusammenarbeit mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) für 35% der Befragten weiter.

75% der Bundesbürger glauben, die Kirche wolle eine Aufklärung verhindern.

(Teletext ARD, 17.01.2013)

Na also, geht doch!

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Katholische Klinik weist Vergewaltigungsopfer ab

Köln – Eine junge Frau ist in Köln nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung an zwei katholischen Krankenhäusern abgewiesen worden. Die 25-Jährige sollte dort gynäkologisch untersucht werden, um Spermien für den Fall zu sichern, dass sie gegen einen Täter gerichtlich vorgehen würde.

Die beiden Kliniken lehnten dies aber ab, wie ihr Träger, die Stiftung der Cellitinnen, am Donnerstag bestätigte.

Die Kliniken begründeten die Ablehnung damit, dass eine solche Untersuchung immer auch mit einem Gespräch verbunden sei, in dem auf die “Pille danach” hingewiesen werde. Das aber sei katholischen Häusern untersagt. Sowohl die Krankenhaus-Leitung als auch das Erzbistum Köln bezeichneten die Ablehnung am Donnerstag als “Missverständnis” und entschuldigten sich dafür.

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Aufklärung vs. Zensur

Heute abend, 12.01.2013, 18.00 Uhr befasst sich das ZDF in seiner Sendung “Mona Lisa” mit den Zensurbestrebungen der deutschen Bischöfe sexuelle Gewalt an Kindern betreffend.

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Da windet sich aber einer!

Eine “Enttäuschung für Betroffene sexualisierter Gewalt”
Johannes-Wilhelm Rörig über das Ende der Missbrauch-Forschungsstudie
Das Gespräch führte Dirk-Oliver Heckmann

Missbrauchsbeauftragter der BundesregierungEr bedauere es, dass die Studie zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche nicht fortgeführt werde, sagt der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig. Es bedeute einen Vertrauensverlust bei Betroffenen – das Geschehen müsse aufgearbeitet werden.

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