Entfristung der Fonds Heimerziehung Ost und West

Anfrage an den Deutschen Bundestag

In der Zeit von 1949 bis 1975 lebten etwa 700.000 bis 800.000 Kinder und Jugendliche in Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen in der Bundesrepublik Deutschland (West). Andere Schätzungen sprechen von 800.000 bis 1.000.000 Personen. Hinzu kamen Kinder und Jugendliche, die über einen längeren oder kürzeren Zeitraum in der Psychiatrie eingesperrt waren und tausende von Kindern in Einrichtungen für Behinderte.

In der ehemaligen DDR (Ost) gab es bis 1989 – als geschätzte Zahl – 270.000 Kindern und Jugendlichen, die gezwungen waren in Spezialkinderheimen und Jugendwerkhöfen in der ehemaligen DDR zu leben.

Der Heimaufenthalt war vielfach von traumatisierenden Lebens- und Erziehungsverhältnissen geprägt: Misshandlungen, sexuelle Gewalt, Zwangsarbeit, Bildungsentzug waren systembedingt und an der Tagesordnung.

Wem während der Heimunterbringung im vorgenannten Zeitraum in der Bundesrepublik Deutschland bzw. in den Heimen der ehemaligen DDR Unrecht und Leid zugefügt wurde, das heute noch zu Beeinträchtigungen führt, kann Unterstützung gewährt werden.

Aus einer Übereinkunft von Bund, westdeutschen Bundesländern und Kirchen ist der Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ hervorgegangen, der zum 1. Januar 2012 errichtet wurde.

Der Fonds „Heimerziehung Ost“, zuständig für Menschen, die in den Heimen der ehemaligen DDR ein ähnliches Schicksal wie in Westdeutschland erlitten, wurde erst zum 01.07.2012 eingerichtet, ist aber bereits seit dem 30.09.2014 für Neuanmeldungen geschlossen.

Die Anmeldefrist für ehemalige Heimkinder beim Fonds West ist zum 31.12.2014 befristet, auch diese Frist läuft also demnächst aus.

Wie ist es überhaupt möglich, diese Fonds zu befristen obwohl:

  1. Davon ausgegangen werden kann, dass lediglich etwa 1 – 2 % der Anspruchsberechtigten West und weniger als 10 % der Anspruchsberechtigten Ost sich bislang überhaupt bei einer der Anlauf- und Beratungsstellen gemeldet haben.
  1. Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. auch heute noch täglich Anrufe von Ehemaligen bekommt, die noch nie von diesem Fonds und dessen (wenn auch eingeschränkten) Möglichkeiten erfahren haben.
  1. Sich auf Grund neuer Erkenntnisse für Einzelne sowie weiteren Auswertungen von Akten und Unterlagen neue Tatsachen (u.a. auch zu dem festgelegten Zeitfenster 1949 – 1975 Fonds West) ergeben können und tatsächlich ergeben, aus denen sich Ansprüche ableiten lassen.
  1. Es nie eine ausreichende öffentliche Bekanntmachung der Möglichkeiten der Inanspruchnahme des Fonds gegeben hat.
  1. Es sattsam bekannt ist, dass viele ehemalige Heimkinder es erst nach langer Zeit überhaupt wagen, den Verein, eine Behörde oder Anlauf- und Beratungsstelle aufzusuchen, selbst wenn sie von dem Fonds gehört oder gelesen haben.
  1. Die Namen der ehemaligen Heimkinder, die aus den unterschiedlichen Gründen in Heime der ehemaligen DDR eingewiesen wurden, den entsprechenden Behörden vorliegen, diese jedoch eine Benachrichtigung der Personengruppe aus „datenschutzrechtlichen Gründen“ verweigert.
  1. Dies nicht mit dem Grundsatz zu vereinbaren ist, dass alle Menschen gleich seien und ihnen die gleichen Möglichkeiten offenstehen müssen. Es kann und darf nicht sein, dass „wer zu spät kommt, halt Pech gehabt hat“ und wer erst nach dem 30.09.2014 (Ost) bzw. dem 31.12.2014 (West) von dem Fonds erfahren hat oder die Kraft findet, sich an diesen zu wenden, einfach leer ausgeht.

Wieder einmal ausgeschlossen, wieder einmal an die Seite gestellt.

Aus o.g. Fragen und Gründen ergeben sich für uns nur folgende Möglichkeiten:

  • Der Fonds West wie Ost muss entfristet werden.
  • Anmeldungen im Osten Deutschlands müssen wieder ermöglicht werden.
  • Zahlungen müssen drastisch aufgestockt werden.

Nach unserer Meinung dient die Befristung des Fonds nur dem Zweck, Geld zu sparen und trägt der täglichen Lebensrealität ehemaliger Heimkinder, denen er ja angeblich dienen soll, keinerlei Rechnung.

VEH – Heidi Dettinger / Dirk Friedrich – DIE LINKE – 13.11.2014

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Sexueller Missbrauch durch katholische Geistliche

Presseerklärung
KFN-Betroffenenbefragungen zu sexuellem Missbrauch
durch katholische Geistliche abgeschlossen

Nach der von der deutschen Bischofskonferenz erfolgten Kündigung des Forschungsprojekts „Der sexuelle Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige“ im Januar 2013 hat das KFN die Befragung von Betroffenen sexuellen Missbrauchs durch katholische Geistliche eigeninitiativ fortgeführt. Auf verschiedene Aufrufe über die Medien und die Homepage des Instituts zur Teilnahme an der Forschung meldeten sich zwischen März und Oktober 2013 mehr als einhundert Betroffene. Darüber hinaus konnten einige Betroffene bereits im Herbst 2011 und im Frühjahr 2012 zur Teilnahme an der qualitativen Interviewstudie gewonnen werden. Dank ihrer Bereitschaft, von ihren Missbrauchserfahrungen zu
berichten, war es den Forscherinnen und Forschern am KFN möglich, erstmals für Deutschland Informationen über Hintergründe, Charakteristika und Folgen sexuellen Missbrauchs durch katholische Geistliche aufzuarbeiten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Forschung konzentrierte sich zum einen auf qualitative Tiefeninterviews mit Betroffenen, die zum Ziel hatten, vertiefende Erkenntnisse über Besonderheiten von Missbrauchserfahrungen in katholischen Kontexten und deren Bewältigung zu erarbeiten. Zum anderen wurde eine Fragebogenuntersuchung durchgeführt, um die Entstehung und den Verlauf des Missbrauchsgeschehens aus Sicht der Betroffenen nachzuvollziehen. Zudem sollte geklärt werden, welche Folgen die Taten bei den Betroffenen ausgelöst haben und wie sich die katholische Kirche ihnen gegenüber verhalten hat.

Die Ergebnisse beider Befragungen erscheinen nun in einem Sammelband mit dem Titel „Sexueller Missbrauch Minderjähriger durch katholische Geistliche in Deutschland“ (Hrsg.: Sandra Fernau und Deborah F. Hellmann) beim Nomos-Verlag. Die entscheidenden Erkenntnisse aus beiden Betroffenenbefragungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Der sexuelle Missbrauch durch Priester fand oft in Heimen oder Internaten statt. Dort hatten die Betroffenen besonders wenige Möglichkeiten, sich dem Zugriff der Täter zu entziehen und waren den Missbrauchshandlungen besonders häufig ausgesetzt.
  2. Vielfach haben die geistlichen Täter bei der Annäherung an die Betroffenen und bei der Tatbegehung ihre religiöse Machtposition ausgenutzt.
  3. Viele Personen im direkten Umfeld der Betroffenen haben von dem Missbrauch gewusst oder ihn zumindest erahnt. Die besondere soziale Stellung der geistlichen Täter hat mit dazu beigetragen, dass viele Betroffene sich nie oder erst sehr spät offenbart haben.
  4. Die im kirchlichen Rahmen erlittenen Missbrauchserfahrungen sind für einen Großteil der Betroffenen auch noch nach Jahrzehnten mit starken psychischen Beeinträchtigungen verbunden.
  5. Der Stellenwert des katholischen Glaubens im Leben der Betroffenen ist nach der Tat als ambivalent einzustufen: Einerseits bestehen Distanzierungsbemühungen von der Kirche als Institution, andererseits lassen sich oftmals Verankerungen in katholischen Glaubenszusammenhängen feststellen. Tendenziell erschwert die katholisch geprägte Religiosität der Betroffenen Prozesse der Aufarbeitung und Bewältigung des sexuellen Missbrauchs.
  6. Auch das Urteil der Betroffenen über die Unterstützung durch die katholische Kirche fällt ambivalent aus. Generell wird eine offene Auseinandersetzung der katholischen Kirche mit den Missbrauchstaten vermisst.
  7. Der sexuelle Missbrauch durch katholische Geistliche ist vor allem im institutionellen Kontext ein rückläufiges Phänomen.
  8. Eine gewaltfreie, liebevolle elterliche Erziehung kann vor sexuellem Missbrauch schützen. Sie kann Betroffene zudem befähigen, sich hilfesuchend zu offenbaren.

Das letzte Kapitel des Sammelbandes mit einer ausführlichen Darstellung der zentralen Erkenntnisse steht auf der Homepage des KFN zum Download bereit.

Dipl.-Soz. Sandra Fernau
Tel.: 0511-3483628
E-Mail: Sandra.Fernau@kfn.de

Dr. Deborah F. Hellmann, Dipl.-Psych.
Tel.: 0511-3483630
E-Mail: Deborah.Hellmann@kfn.de

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Care Leavers Autralia Network -> VEH e.V.

Care Leavers Australia Network (CLAN) hat dem ständigen Vertreter Australiens bei der UNO  eine Eingabe überreicht für die Anti-Folter-Kommission der UNO! Auf unseren Kontakt hin schrieb uns Leonie Sheedy, Vorsitzende von CLAN:

An der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. von Care Leavers Australia Network (CLAN)

11.11.2014

Vielen, vielen Dank für eure Mail.

Es ist sehr gut zu wissen, dass unsere Eingabe an die Anti-Folter-Kommission viel für deutsche ehemalige Heimkinder bedeutet.

CLAN geht an die UNO

CLAN geht an die UNO

Natürlich könnt ihr alles aus unserer Eingabe benutzen, was eurer Meinung dazu dient, dass Deutschen ehemalige Heimkindern Gerechtigkeit widerfährt.

Desto mehr die Anti-Folter-Kommission von diesen Foltern geschehen an Kindern in Waisenhäusern etc. erfährt, umso besser.

Ich kann euch also nur ermutigen, als NGO eine Eingabe bei der Anti-Folter-Kommission zu machen, weil Deutschland dann einen Bericht vor dem Kommittee abgeben muss. Es mag ein oder zwei Jahre dauern, aber sicher könnt ihr rausfinden, wann Deutschland mit seinem Bericht an der Reihe ist.

Es ist sehr interessant, was ihr von den Sachleistungen des Fonds schreibt. Wir von CLAN (Care Leaver Australian Network) hätten das nie so akzeptiert. Lange genug wurden wir von der Regierung kontrolliert!

Wir kämpfen seit nunmehr 7 Jahren um unser Recht – s. Twitter zu unseren Protesten in Melbourne am Montag.

Ich würde euer Schreiben gern auch an Peter McClellan, Vorsitzender der Königlichen Kommission zur Untersuchung von institutionellem Kindesmissbrauch und an die Journalistin Annette Black, weitergeben. Ich hoffe, ihr habt nichts dagegen.

Außerdem wäre es gut, wenn ihr einen Bericht über Pro und Kontra der Zahlungen, wie sie in Deutschland gehandhabt werden, direkt an die Königliche Kommission schicken würdet. Die werden nämlich im Januar einen Entwurf zu Entschädigungen für ehemalige Heimkinder in Australien herausgeben.

Mit freundlichem Gruß

Leonie Sheedy
Vorstand CLAN

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Wir werden ihren Vorschlag aufgreifen und als erstes einen Bericht für die Königliche Kommission zur Untersuchung von institutionellem Kindesmissbrauch an den Richter Peter McClellan und die renommierte Journalistin Annette Blackwell schreiben und auf den Weg schicken.

Gleichzeitig werden wir einen Bericht für den deutschen Botschafter der UNO in New York, Dr. Harald Braun, ausarbeiten und ihm diesen zukommen lassen.

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Kein Glaubwürdigkeitsgutachten beim Antrag nach dem OEG!

Folgende Schreiben erreichte uns von Karoline Viebahn: In der Hoffnung das viele LeserInnen unserer Seite Karoline und damit gleichzeitig zahlreiche andere unterstützen, die verlinkte Petition lesen und unterzeichnen!
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Im Dezember 2010 habe ich bezüglich meiner  Heimkindersituation einen Antrag nach dem OEG beim LVR gestellt. Von mir wurden viele Aussagen eingefordert und ich habe diverse Kopien von Dokumenten als Beweise mitgeliefert. Sogar Zeitzeugen konnte ich auftreiben (zunächst jedoch nur eine Zeugen). Auch von ihr wurde eine Aussage eingefordert.
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Der LVR hat die Aussagen und Beweise als nicht ausreichend deklariert und stattdessen ein Glaubwürdigkeitsgutachten in Auftrag gegeben. Dieses Gutachten vermittelt den Eindruck, ich hätte meinen Antrag berechnend und mit Hilfe wissentlicher oder unwissentlicher Falschaussagen bestellt. Meine bereitliegenden Beweise wollte die Gutachterin nicht einmal sehen. Sie gibt ihrem Gutachten zwar einen wissenschaftlichen Anstrich, jedoch kann keiner ihrer Literaturhinweise tatsächlich ihre Annahmen belegen.
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Der Link zur Petition:
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“Prügel vom lieben Gott” neu aufgelegt

Pressemitteilung
Prügel vom lieben Gott neu aufgelegt

Die Erstauflage des Buchs Prügel vom lieben Gott sorgte Anfang der 1980er Jahre für eine öffentliche Diskussion über das Leid von Heimkindern. Die Neuauflage von 2012 trug dazu bei, das System Bistum Limburg zu Fall zu bringen. Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende, denn die soeben erschienene dritte und ergänzte Auflage verlangt endlich eine Entschuldigung!

Prügel vom lieben Gott ist zweifellos die „Blaupause“ aller kritischen Bücher zum System kirchlicher Heimerziehung und christlicher Schwarzer Pädagogik. Alexander Markus Homes beschreibt in seinem erstmals 1981 erschienenen Buch die in kirchlichen Kinderheimen vorherrschende Atmosphäre von Gewalt, Angst, Demütigung und Gehorsam. Bereits damals war alles bekannt, was die Öffentlichkeit heute entsetzt, und bereits damals hätten Staat und Kirche entschlossen reagieren können. Stattdessen ging die katholische Kirche juristisch gegen das Buch vor.

Große Aufmerksamkeit erregte auch die Neuauflage von 2012. Im Vorwort hatte Homes Fragen zur Aufarbeitung des Heimkinder-Skandals aufgeworfen. Die im Buch geäußerte Kritik am Verhalten seiner früheren Heimleitung unter dem inzwischen von seinem Posten entbundenen Limburger Generalvikar Franz Kaspar trug maßgeblich dazu bei, dass die Vorgänge erneut unter die Lupe genommen wurden. Inzwischen ist klar, dass Homes Geschichte nicht nur wahr ist, sondern dass andere Heimkinder noch viel Schlimmeres erdulden mussten. Ebenso wurde deutlich, dass Kaspar offensichtlich schwieg, verleugnete und vertuschte, wie im aktualisierten Vorwort nachzulesen. Was im Übrigen auch für seine Mitverantwortung für den Limburger Finanzskandal gilt. Auch hier sind noch viele Fragen offen.

Alexander Markus Homes ist jedenfalls nicht gewillt, die Fälle nun auf sich beruhen zu lassen. Franz Kaspar darf seiner Meinung nach nicht mit einer halbherzigen Entschuldigung davonkommen. Während er sich an einer üppigen Pension erfreuen kann, wurde das Leben vieler seiner ehemaligen Schutzbefohlenen für immer zerstört.

Hintergrund:

Für das ehemalige Heimkind Homes trägt Kaspar eine hochsignifikante Mitschuld daran, dass auch in seiner Direktorenzeit Heimkinder durch Nonnen und ErzieherInnen schlimmster Gewalt ausgesetzt waren. Der Geistliche habe billigend in Kauf genommen, so Homes, dass junge Menschen im Namen Gottes auf das Übelste gequält, gedemütigt, erniedrigt worden sind. Homes führt dazu aus, dass Kaspar mindestens in einem Fall gegen ein Elternpaar Anzeige erstattet habe, das ihn über Misshandlungen ihres autistischen Kindes informiert hätte und ein entschiedenes Vorgehen gegen die prügelnde Mitarbeiterin angemahnt habe. Der Kleriker sei zunächst nicht gegen die Erzieherin vorgegangen, sondern habe die besorgten Angehörigen wegen Übler Nachrede angezeigt. Das Verfahren ist laut Homes dann eingestellt worden – und nach entsprechenden Ermittlungen sei die Mitarbeiterin angeklagt und verurteilt worden. Kaspar sei massiv unter Druck geraten und habe sie entlassen, um sie etwa ein Jahr später wieder einzustellen.

Anfang der 70er Jahre – zu Kaspars Direktorenzeit – sei , Homes zufolge, ein Mädchen, das aus dem Heim geflohen war, in Rüdesheim von einem Bauarbeiter brutal geschlagen und vergewaltigt worden. Das Vergewaltigungsopfer sei später von der Polizei aufgegriffen und ins Heim zurückgebracht worden. Die Heimleitung habe aber offenbar keine Veranlassung gesehen, dem schwer traumatisierten Vergewaltigungsopfer längerfristig zu helfen. Man habe sich des Falles entledigt, indem das Opfer in ein Heim für Schwererziehbare abgeschoben wurde. Auch in der neuen Erziehungsanstalt habe man dem Opfer keinerlei Hilfe und Therapie angedeihen lassen: Das Opfer sei an die Kinder- und Jugendpsychiatrie weitergereicht worden. Zudem sei der Vergewaltigungsfall von allen Beteiligten unter der Decke gehalten worden. Auch seien die Strafermittlungsbehörden nicht eingeschaltet worden!

Kaspar habe offenbar auch Kenntnis über einen weiteren Vergewaltigungsfall, so Homes. Ein ehemaliges männliches Heimkind, das in den 60er und 70er Jahren im Stift untergebracht war, habe Homes versichert, von dem damaligen Priester und Direktor Rudolf Müller vergewaltigt worden zu sein. Er habe nach Müllers Suizid dem neuen Stiftungsdirektor, Franz Kaspar, über die Vergewaltigung berichtet. Kaspar habe dem Opfer nicht geglaubt. Das Vergewaltigungsopfer sei heute noch schwer traumatisiert und in psychiatrischer Behandlung.

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Aufruf an JuristInnen

Die HEIMOPFER der BRÜDERGEMEINDE KORNTAL, suchen dringend

FACHJURISTEN

die uns unterstützen, die noch nicht verjährten Missbrauchsfälle einzuklagen ! ! ! ! (Erfolgsbeteiligung bei Entschädigung)

Bei Interesse bitte melden:

Detlev Zander
Preysingstraße 8
94447 Plattling
0172 / 4714 240
dzander@heimopfer-korntal.de

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