EuGMR: O’Keeffe gegen Irland

Inzwischen liegt dieses wichtige Urteil auch in Deutsch vor!

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Staatenberichtsprüfung 2015

Der Fachausschuss zur UN-Behindertenrechtskonvention prüft am 26./27. März 2015, inwieweit Deutschland die Rechte von Menschen mit Behinderungen umsetzt.

2015 ist ein wichtiges Jahr für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland. Die Bundesrepublik Deutschland wird zum ersten Mal durch das CRPD(Committee on the Rights of Persons with Disabilities), den Fachausschuss zur UN-Behindertenrechtskonvention UNBRK), im Rahmen des Staatenberichtsprüfungsverfahrens auf die Umsetzung der Konvention hin geprüft. Deutschland hatte dem Fachausschuss seinen ersten Staatenbericht zur Umsetzung im Jahr 2011 vorgelegt; dieser ist jetzt Anlass für die kritische Befassung mit den aktuellen Fortschritten und Problemen in Deutschland.
In der anstehenden Prüfung geht es um nicht weniger als die Frage, ob Bund und Länder die Umsetzung der UNBRK seit ihrem Inkrafttreten 2009 hinreichend vorangetrieben haben. Die Monitoring-Stelle zur UNBRK wird diesen Prozess intensiv begleiten und plant eine Reihe konkreter Maßnahmen, zum Beispiel reicht sie demCRPD-Ausschuss Anfang März einen eigenen Parallelbericht ein, der eine Einschätzung zum Umsetzungsstand abgibt, und wird zum Prüftermin vor Ort in Genf sein.
(Quelle: http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/monitoring-stelle/staatenberichtspruefung)

karte

Unterzeichnerstaaten der Behindertenrechtskonvention
dunkelblau: unterzeichnet und ratifiziert
hellblau: unterzeichnet
orange: keine Aktion
Die Bundesrepublik Deutschland hat die Konvention 2007 unterschrieben und im Jahre 2009 ratifiziert.

Vor Ort in Genf sein wird unser Mitglied Michael Decker als Delegierter des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. und wird namens des Vereins seine Klagen gegen die Umsetzung der Menschenrechte für Behinderte vortragen. Er wird außerdem filmen (soweit gestattet), uns mit Info-Material versorgen und natürlich über die Konferenz berichten.

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Todkrankes ehemaliges Heimkind braucht Hilfe! Spendenaufruf

Geschichtlicher Abriss
Ein ehemaliges Heimkind, Franz Anthöfer, Sohn eines vormaligen US-Soldaten in Deutschland und einer deutschen Mutter, ist 1971 in die USA eingereist um seinen Vater zu finden. Nach langer Suche fand er ihn tatsächlich – der Vater war allerdings vor gerade fünf Wochen verstorben. Eine Exhumierung und ein Genabgleich bestätigten die Vaterschaft zweifelsfrei.

Seitdem lebt Herr Anthöfer mit Unterbrechungen in den USA. Heute leidet er an Magenkrebs und liegt im Krankenhaus Fairmont, West Virginia. Sein letzter Wunsch ist es, zum Sterben zurück nach Deutschland reisen zu können. Für einen Ambulanzflug aber fehlt ihm das Geld, da er völlig mittellos ist. Er steht auf der Liste der Auszuzahlenden des Fonds Heimerziehung in der Bundesrepublik. Allerdings kann diese Auszahlung für ihn zu spät kommen!

Bitte um Spenden
Da Herr Anthöfer unbedingt eine Begleitung braucht, werden auch die 10.000 Euro Sachleistungen, die er aus dem Fonds erwartet, nicht ausreichend sein, die Kosten für den Flug zu tragen. Aus diesem Grunde haben wir uns entschlossen, einen Spendenaufruf zu starten.

Konto: Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
Bank: Hamburger Sparkasse
IBAN: DE52 2005 0550 1026 2144 76
BIC: HASPADEHHXXX
Stichwort: Anthöfer

Alle Spenden werden ohne Abzüge für die Transportkosten von Herrn Anthöfer verwendet werden!

Herr Anthöfer ist todkrank, verzweifelt und mutlos. Im Krankenhaus bekommt er keine adequaten Schmerzmittel, da die Minimalversicherung (medic-aid) diese nicht übernimmt. Der Gedanke daran ist so grausam und unerträglich, dass uns die Worte fehlen.

Nachfragen und weitere Informationen
Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
Telefonische Anfragen: Heidi Dettinger 05032-964647
Anfragen per E-Mail: h.dettinger@veh-ev.eu

Eingegangene Spenden:
Am 07.04.2015 betrug die gespendete Summe für den Rücktransport von Franz Anthöfer 155 Euro.
Vielen Dank allen SpenderInnen!

Eingegangene Spenden bis zum 27.04.2015: 385 Euro.
Herzlichen Dank allen SpenderInnen!

 

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