Zeugen gesucht: St. Wendel, u.a. Orte, Saarland

Sehr dringend gesucht!

Wer war im süd-west-deutschen Rum (Saarland, genauer in 66606 St. Wendel) in der Zeit von 1972 bis ca. 1980 im Kinderheim Hospital, einer Stiftung des privaten Rechtes? Die damalige Adresse war Hospitalstr. 35 – 37, das Haus liegt zwischen der Hospitalstraße und der Straße Alter Woog. Seine heutige Adresse lautet Alter Woog 1.

Sollte jemand in dem fraglichen Zeitraum in dem Heim gewesen sein, möge er oder sie sich bitte melden bei:
Heidi Dettinger, Tel. 05032.964647

Des weiteren suchen wir Ehemalige, die um 1965 im Haus der Borromäerinnen in Trier, einem Säuglingsheim, leben mussten. Das Klinikum der Borromäerinnen besteht noch, über das (ehemals) dort integrierte Waisenhaus mag unter anderem Namen weiterhin existieren.

Außerdem suchen wir Ehemalige, die Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger im St. Vincenz-Haus in Neunkirchen, Saar lebten. Das St. Vincenz-Haus war bis 1980 ein Waisen- und Kinderheim. 1980 wurde es in eine Altenpflegestelle umgebaut und umgewidmet.

Sollte sich jemand an das Haus der Borromäerinnen in Trier und/oder an das St. Vincenz-Waisenhaus in Neunkirchen erinnern, bitte melden bei
Heidi Dettinger, Tel. 05032.964647

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Skandalöse Vorfälle in den Heimen: Hormonbehandlung zur Unfruchtbarmachung!

Wir haben gesicherte Beweise von mindestens einem Ehemaligen, dass er als Kind im Heim einer Hormonbehandlung ausgesetzt war, die ihn nicht nur unfruchtbar gemacht, sondern ihn regelrecht kastriert hat.

In zwei weiteren uns bekannten Fällen verdichten sich die Verdachtsmomente einer solchen Behandlung.

Wir rufen alle Ehemaligen auf, denen so etwas passiert ist, sich dringend zu melden, damit wir dem nachgehen, das in unsere Recherchen einfließen lassen und dann gemeinsam überlegen können, wie man damit (auch rechtlich) umgehen und diese Ungeheuerlichkeiten öffentlich machen kann.

Melden Sie sich bitte bei
Heidi Dettinger, 05032.964647 oder Rolf-Michael Decker, 0421.70500707.

Hormone können injiziert oder auch in Tablettenform verabreicht werden. Der bleibende Schaden ist im schlimmsten Fall irreversibel und stellt unserer Meinung eine weitere, grobe Menschenrechtsverletzung dar!

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Sexuelle Gewalt bei den Grünen – Zwei Untersuchungsergebnisse

Wir stellen hier zwei Untersuchungsergebnisse über praktizierte sexuelle Gewalt bei den Grünen zum Lesen oder Herunterladen zur Verfügung.

Der erste Bericht
“Die Grünen und die Pädosexualität. Ergebnisse des Forschungsprojekts. Umfang, Kontext und die Auswirkungen pädophiler Forderungen in den Milieus der Neuen Sozialen Bewegungen/Grünen”
basiert auf einer Untersuchung des Göttinger Instituts für Demokratieforschung an der Georg-August-Universität Göttingen und wurde 2014 veröffentlicht.

Download (PDF, 489KB)

Der zweite, weit ausführlichere Bericht
“Kommission zur Aufarbeitung der Haltung des Landesverbandes Berlin von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN zu Pädophilie und sexualisierter Gewalt gegen Kinder von der Gründungsphase bis in die 1990er Jahre. Bericht und Handlungsempfehlungen”
wurde 2015 herausgegeben vom Landesverband Berlin Bündnis 90/Die Grünen

Download (PDF, 946KB)

Zum Lesen/Vergrößern und/oder Runterladen den jeweiligen Bericht bitte anklicken.

 

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Heimkinder ins Ausland verfrachtet

Jedes Restaurant wird regelmäßig und unangekündigt kontrolliert, aber wenn es um das Wohl von Kindern geht, passiert – nichts!

Nun ist ein weiterer Skandal aufgedeckt worden. In Nordrhein-Westfalen wird mit Heimkindern eifrig Kasse gemacht. Das geht ganz einfach: Ein Heim wird durch das zuständige Jugendamt kategorisch überbelegt, um den Kinder “gerecht” zu werden, werden die dann in “intensive” Betreuungsstellen abgegeben – ins Ausland. Dafür wird dann schon mal eine extra GmbH von leitenden Angestellten eben jenes Jugendamtes gegründet. Die Kommune zahlt dafür ohnes großes Nachfragen die hohen Kosten, die “intensiven” Betreuungsstellen sehen davon nur einen Bruchteil, der Rest bleibt wohl an der GmbH hängen. Nebeneinkünfte von Jugendamtsmitarbeitern und -leitern werden verschoben, verschwinden in einem fast undurchdringlichen Filz…

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Quelle: WDR/Image Source

So weit so schlecht.

Und die Kinder und Jugendlichen? Sie finden sich in einem Land wieder, dessen Sprache sie nicht beherrschen, ohne Kontakte, ohne qualifizierte Betreuung, ohne die geringste Chance auf das, was sie wirklich brauchen: Zuwendung, Schul- und Berufsausbildung, Integration.

Und: Keiner kontrolliert, was mit ihnen im jeweiligen Land passiert – in Ungarn, Polen, Russland… Werden sie – wie wir früher – zur Landarbeit herangezogen, werden ausgebeutet als billige Feldarbeiter? Wie ist ihre Ernährung? Ihre Kleidung? Ihre Unterbringung? Erleiden sie physische und/oder sexuelle Gewalt? Die Frage nach der psychischen Gewalt dürfte sich kaum stellen in diesem Zusammenhang!

Sind diese Kinder und Jugendlichen die “moderne” deutsche Variante der Schweizer Verdingkinder? Oder der Schwabenkinder?

Wir fordern
von allen deutschen Jugendämtern, die Zahlen der im Ausland untergebrachten Kinder und Jugendlichen zu nennen. 

Wir fordern
eine Offenlegung der Begründung für eine solche Unterbringung und einen Beweis, dass diese notwendig und für Kind/Jugendlichen hilfreich ist!

Wir fordern
dass in Deutschland genügend Gelder, qualifiziertes Personal, Hilfen für Familien in Not, für Kinder in Not bereitgestellt werden, um den Verbleib der Kinder hier zu garantieren!

Wir fordern
dass endlich Schluss gemacht wird mit der Geldscheffelei auf dem Rücken der Bedürftigen und Hilflosen unserer Gesellschaft!

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Was für eine Partei ist das nur? Pädophilie-Vorwürfe bei den Grünen

Man wird sich erinnern: Antje Vollmer saß als Grüne (!) dem Runden Tisch Heimerziehung vor. Und hat in dieser Position radikal alle Vorwürfe der sexuellen Gewalt radikal von eben diesem gefegt. Und als die Missbrauchsskandale an einigen katholischen Eliteschulen und an der Odenwaldschule an die Öffentlichkeit drangen, sich des ganzen Themas im Handstreich entledigt, indem sie alle Fälle von sexueller Gewalt an den dazu flugs neu ins Leben gerufenen Runden Tisch verwies.

Pädophilie-Vorwürfe gegen die Grünen

Pädophilie-Vorwürfe
„Die Grünen müssen den Tätern ein Gesicht geben“
Die Berliner Grünen haben bis Mitte der neunziger Jahre pädophile Mitglieder in ihren Reihen geduldet. Frauke Homann, einstige Sozialarbeiterin in Berlin-Kreuzberg, spricht über das Netzwerk der Pädophilen, über Vertuschung und die Fehler der Grünen.

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Quelle

Dazu stellen sich uns folgende dringende Fragen, auf die wir eine klare und eindeutige Antwort erwarten:

  1. Was hat Antje Vollmer von diesen, wie sich inzwischen ja rausstellt, fast schon allgemein bekannten Vorgängen innerhalb der Grünen gewusst?
  2. War es ihre Absicht, durch kategorisches Abwimmeln aller Missbrauchsvorwürfe, ihre Partei bzw. Parteifreunde zu schonen?
  3. Hat sie also wissentlich ihre Position am RTH dazu benutzt?

Wir fordern die Damen und Herren Abgeordnete des Bundestages auf, in einem Untersuchungsausschuss diese und weitere Fragen zum Runden Tisch Heimerziehung zu klären!

Wir fordern von den Grünen nicht nur ein schonungsloses Aufdecken der Vorgänge sondern dass sie:

  1. Die Zahl der verurteilten TäterInnen nennen, die aus eben diesen Gründen aus der Partei ausgeschlossen wurden!
  2. Eine klare und eindeutige Position beziehen, wie sie gedenken, mit dem unendlichen Leid umzugehen, das ihre Partei über zahllose Kinder gebracht hat!
  3. Sofort diese – uns zum Erbrechen bekannte – Taktik aufgeben, bei der immer nur das zugegeben wird, was beim besten Willen nicht mehr verheimlicht und unter den Teppich gekehrt werden kann!
  4. Und nicht zuletzt fordern wir die Bereitstellung von Geldern, um den Überlebenden ihrer Übergriffe – Kinder, die sie zu Opfern gemacht haben – ihr weiteres Leben deutlich zu erleichtern!
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Wartaweil – einfach nur idyllisch?

Wartaweil – Entbindungs- und Säuglingsheim

Foto-6Es existiert nicht mehr, das idyllisch am Ammersee gelegene Entbindungs- und Säuglingsheim.

Gertrude Thyssen, reiche Witwe eines der Thyssen-Brüder, hatte es 1945, kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Betrieb genommen, nachdem es vorher als Erholungsheim der dem NSDAP-angegliederten NSV (Nationalsozialistische Volkswohlfahrt) gedient hatte.

Eine schöne Villa am See. Hört sich erst einmal gut und edel an: Jungen schwangeren Frauen helfen, ihre Kinder in schöner Umgebung zu bekommen.

Ganz so idyllisch schien dann allerdings doch nicht alles zu sein:

Es gab genaue Auflistungen, welche „Art“ von Frauen hier erwünscht und welche eben nicht erwünscht waren:

„Hausschwangere
Die Aufnahme von sogenannten ,Hausschwangeren’ kann von jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft erfolgen. Nicht aufgenommen werden asoziale Elemente und kranke Schwangere (…)

Die Hausschwangeren haben täglich 2 Freistunden, sowie jede Woche einen freien Tag und jeden 2. Sonntagnachmittag frei.

Ein Anstellungsverhältnis besteht zwischen Heim und Hausschwangeren nicht. Ist die Leitung des Heimes mit den Leistungen oder mit der Führung der Betreffenden nicht zufrieden, kann sie jederzeit die Schwangeren entlassen.“

Aha. Also so ganz aus Menschenfreundlichkeit scheinen die jungen Frauen dort nicht aufgenommen worden sein. Und – wer bestimmte (und nach welchen Kriterien), wer ein „asoziales Element“ war?

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Aber auch für die Kinder ist wohl sicher nicht alles nur eitel Sonnenschein gewesen. Es stellen sich einige Fragen:

  • Was machen solch relativ große Kinder – eindeutig keine Säuglinge – in einem Entbinungs- und Säuglingsheim?

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  • Wie kam es zu der doch wohl überdurchschnittlich hohen Zahl der Adoptionen in den Nachkriegsjahren
  • Wie viele der Kleinkinder und/oder Säuglinge wurden z.B. in die USA vermittelt? Mit oder ohne Wissen der Mütter? Mit oder ohne Druck auf die Mütter?
  • Wieso – wenn alles so idyllisch war – hat Theodor W. Adorno versucht, zumindest eines der Kinder aus dem Heim zu holen?
  • Wie wurde der Aufenthalt der bald schon 100 Kinder in dem angegliederten Kinderheim finanziert?

Und – vielleicht die wichtigste Frage von allen:

  • Wieso ist es heute fast unmöglich, genaue Informationen über dieses Heim am Ammersee herauszubekommen?
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