Legalisierte Staatsgewalt

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“Dürfen psychisch Kranke in einer akuten Krise gegen ihren Willen behandelt werden? Nein, sagen Betroffene. Unter bestimmten Umständen ja, sagen Ärzte. Nun wird der Ruf nach einer gesetzlichen Regelung in Deutschland laut.
Vor allem Ärzte fordern für die Behandlung von Menschen mit akuten psychischen Erkrankungen dringend neue gesetzliche Regelungen.
Nachdem UN-Behindertenkonvention und Gerichtsurteile die Selbstbestimmungsrechte der Betroffenen gestärkt hätten, gebe es eine erhebliche Rechtsunsicherheit bei der Klinik-Unterbringung und Zwangsbehandlung akut Erkrankter. „Bei ärztlichen Entscheidungen sind wir im Dilemma zwischen einer als Körperverletzung gewerteten Zwangsbehandlung und unterlassener Hilfeleistung“, beklagte Prof. Peter Falkai, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), am Donnerstag in Berlin.” (Focus online)

 “Das ist legalisierte Staatsgewalt”, schreibt ein höchst empörtes und entsetztes Mitglied. “Es kann jederzeit auch Menschen mit Post-traumatischem Belastungs-Syndrom treffen, so wie es jeden treffen kann, der oder die aus welchem Grunde auch immer in der Psychiatrie steckt.

Das hat die Künast (B90/Grüne) veranlasst und es ist ein Rückschritt in die alte
Psychiatrie, da nicht unterschieden wird, ob jemand fachliche Hilfe
benötigt oder in der Psychiatrie einfach nur vor sich selbst beschützt
werden muss.”

“Unter dieses Gesetz werden auch Menschen wie ehemalige Heimkinder fallen”, fährt unser Mitglied fort, “denn diese haben von klein auf systematische Gewalt erfahren.

Das, was da vom Bundestag als Gesetz verabschiedet werden soll ist in Wahrheit nur eines: Legalisierte Gewalt!”

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