Offener Brief an die evangelische Landeskirche Niedersachsen

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Traditionspflege wird auch heute noch geübt, wie uns die “Abwicklung” der Peinlichkeit “Entschädigung sexualisierter Opfer kirchlicher Institutionen” zeigt.
  Nichts änderte sich, die Landeskirche verhöhnt die Opfer! Weil eine Sekretärin erkrankte, warten die Opfer weiterhin  auf die bereits getroffenen Entscheidungen der “unabhängigen Kommission”.
  Und wenn die Sekretärin stirbt, gibt es keine Post. Was soll’s? Diakonie und Kirche spucken die Opfer heute noch so an wie damals, als man willfährig den Nazischweinen diente. Der Geist wandelte sich nie, die Landeskirche Hannovers mit ihren Anhängseln zeigt es den Opfern gerade wieder mal.
  Meister heißt’er…und nennt sich Bischof, ist – angeblich – der Oberguru über die Witznummer “unabhängige Kommission”. Wie wäre es denn, Bischof, wenn Sie sich mal um die Aufarbeitung der Verbrechen Ihrer Vorgänger kümmern? Wie wäre es denn, wenn sich Trompeter wie Künkel und Mainusch mal darum kümmern würden, daß die Opfer zu den Almosen kommen, die die Firma Kirche “Entschädigung” nennt?
  Die Landeskirche setzt auf die Wirkung der biologischen Lösung. Zu Nazizeiten hatte man es eben leichter. Viele der Kirchen- und Diakonieopfer sind alte Menschen, ‘da muß man nur lange genug taktieren, dann wird man diese Untermenschen schon los, ohne bezahlt zu haben’,  scheint man in Kirchenkreisen zu denken.
  “Erde zu Erde, Asche zu Asche, die Kohle bleibt in unserer Tasche!”  – ein bewährter Spruch der Kirche.
  Für die “Abwicklung” von bisher ca. 40 vorliegenden Opferanträgen (wieso müssen Opfer bei Tätern Anträge stellen????) hat man in Hannover 10 (ZEHN!!!) Monate Zeitbedarf angesetzt! Vier Greise entscheiden als engstens mit der Kirche verbandelte Helfershelfer über die Höhe der Almosen, die man Opfern zuspricht!
  Täternachfolger sind also Richter in eigener Sache, ein Phänomen in der Rechtsordnung eines angeblichen Rechtsstaates. So ging es auch bei Nazis zu, die Kirche pflegt eben Traditionen, totalitäres Gehabe kennt man und schätzt man. Der schwarzhaarige Arier Adolf aus Braunau hätte seine helle Freude an dieser Landeskirche Hannovers gehabt, wie der anhängende Zeitungsbericht belegt.
  Und oben dran ein Bischof, der eigentlich für alles verantwortlich ist, sich aber einen Dreck um seine Verantwortung kümmert. Das Land Niedersachsen bezahlt ihn fürstlich. Wofür eigentlich? Warum eigentlich bezahlt der nicht konfessionell gebundene Steuerzahler einen Typen wie Meister und andere Bischöfe? Damit sie sich so schmutzig und verantwortungslos gegenüber den Kirchenopfern verhalten wie sie es tun? Dienstaufsicht? Fehlanzeige! Meister scheint außer eigenen Kontoauszügen nichts zu lesen; was Opfer seiner Holding betrifft, geht ihn nichts an.
  Zu dem “Vorsitzenden” der “unabhänigen Kommission” der Opfer sexualisierter Gewalt in kirchlichen Institution und ihren Helfershelfern  gibt es einen SPIEGEL-Bericht, der sich mit Klaus-Peter Schmidt-Vogt, Richter i.R., befasst. DIESER Mann entscheidet über Opferanträge von Menschen, die von Diakonieschergen übelst mißhandelt und mißbraucht wurden. Lesen Sie:
 
 
  “Es findet sich was sich versteht, wenn es um Dreck der Vergangenheit geht!” Nee, ist nicht von Ephraim Kishon, ist von mir. Gewachsen auf dem Nährboden schmutziger Kirchenpraktiken.
  Fragen zu diesem Thema beantworte ich gerne per E-Mail.
E.Kronschnabel
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