Traumsensibler Umgang mit alten Menschen

Mit dem grundlegenden Ziel der Stärkung von Selbstbestimmung und Autonomie alter Menschen, fördert die Landesfachstelle trauma sensible Beratung, Unterstützung, Begleitung, Pflege und Betreuung in NRW sowie die Vernetzung bestehender Angebote durch den Aufbau eines landesweiten Hilfenetzwerks. Die Landesfachstelle „Trauma und Leben im Alter NRW“ lädt interessierte Fachleute und Multiplikator*innen zu Impulsveranstaltungen in den drei Regierungsbezirken der Region Westfalen-Lippe ein.

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LFS Trauma und Leben im Alter_Einladung

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Kein Gang zum Sozialamt mehr für Rentner – kein Grund zum Jubeln

Die von Ursula von der Leyen angedachte Zuschussrente wird zur “Lebensleistungsrente” und soll den Rentnern ein Auskommen ermöglichen. Doch der Teufel liegt im Detail.

Von der Zuschuss- zur Lebensleistungsrente

Das aktuelle politische Projekt der deutschen Arbeitsministerin, die Zuschussrente, hat zwar seine ersten Hürden genommen – doch der neue Name ist einerseits stark an die Parole “Leistung muss sich wieder lohnen” angelehnt, andererseits zeugt er auch von einem langen Ringen nicht nur um den Namen, sondern auch um das Konzept an sich.

Die Opposition wähnte es bereits vom Tisch nachdem die Ministerin bei der Kanzlerin auf Widerstand stieß. Dies war letztendlich das Resultat des riskanten Spiels, das Ursula von der Leyen spielte, um ihr Projekt noch durchzusetzen.

“Bis Ende Oktober erwarte ich Richtungsentscheidungen.” richtete sie das Wort mehr oder minder direkt an die Kanzlerin, obgleich zu dem Zeitpunkt (an dem sie vollmundig verkündete, auch diesen Kampf durchzustehen) bereits klar war, dass ihr Projekt höchstens noch in stark modifizierter Form kommen würde.

Für Ursula von der Leyen war die Zuschussrente jedoch mehr als nur ein Projekt, es war für sie erneut eine Möglichkeit, sich als durchsetzungsfähige und kämpferische Natur zu profilieren, wie sie es schon bei anderen Projekten tat. Daher wird sie von vielen auch als starke Frau wahrgenommen, die sich gegen Widrigkeiten durchsetzt – was aber den Blick darauf verstellt, dass hinter diesem vermeintlichen Durchsetzungsvermögen nicht nur ein stures, sondern auch ein manipulatives Wesen steckt, das auch vor frisierten Zahlen oder offenen Täuschungen nicht zurückschreckt, wenn es darum geht, ein Projekt um jeden Preis zu verwirklichen.

Es ist insofern auch wenig verwunderlich, dass die Ministerin die Lebensleistungsrente nun in ihrem Sinne zu feiern wusste. “Die Sieger dieses Gipfels, das sind die Geringverdiener.” verkündete sie nach dem Koalitionsgipfel – als klar war, dass die Lebensleistungsrente von der Koalition angenommen worden war. Doch wer die Details der Lebensleistungsrente betrachtet, der stellt fest, dass sie erstens dem Arbeitslosengeld II (ALG II) ähnelt, dass sie zweitens keineswegs für alle Geringverdiener eine Verbesserung bringen wird und dass sie drittens dazu gedacht ist, die Finanzindustrie indirekt zu subventionieren.

850 Euro für jeden? Mitnichten

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