Geschlossene Heime sind einfach nur falsch!

Heidi Dettinger: “Geschlossene Heime sind einfach nur falsch!”

Posted on October 1 2016

ob_5e9a03_dettingerIm Rahmen meiner Arbeit in der “Freien Arbeitsgruppe JHH 2006”, eine 9-köpfige Opferinitiative behinderter Kleinkinder und Kinder in Volmarstein, bin ich schriftlich oder virtuell einigen interessanten Persönlichkeiten begegnet. Heidi Dettinger vom “Verein ehemaliger Heimkinder e. V.” hat an der Demonstration gegen die Verleihung der Hans-Ehrenberg-Plakette in Bochum teilgenommen. Eine meiner Assistentinnen interviewte sie per Filmkamera. Jetzt ist es endlich Zeit, diese Persönlichkeit vorzustellen.

Heidi Dettinger, Sie gehören zum „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ (VeH). Was trieb Sie dorthin?

Ich bin selber ehemaliges Heimkind mit Jahrzehnte langer Verdrängungsgeschichte. Aber das klappt offensichtlich nicht ein ganzes Leben lang und als ich anfing, mich mit diesem Teil meiner Geschichte auseinander zu setzen, brauchte ich dringend Verbündete. Nach einiger Sucherei fand ich dann den Verein.

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Was für eine Partei ist das nur? Pädophilie-Vorwürfe bei den Grünen

Man wird sich erinnern: Antje Vollmer saß als Grüne (!) dem Runden Tisch Heimerziehung vor. Und hat in dieser Position radikal alle Vorwürfe der sexuellen Gewalt radikal von eben diesem gefegt. Und als die Missbrauchsskandale an einigen katholischen Eliteschulen und an der Odenwaldschule an die Öffentlichkeit drangen, sich des ganzen Themas im Handstreich entledigt, indem sie alle Fälle von sexueller Gewalt an den dazu flugs neu ins Leben gerufenen Runden Tisch verwies.

Pädophilie-Vorwürfe gegen die Grünen

Pädophilie-Vorwürfe
„Die Grünen müssen den Tätern ein Gesicht geben“
Die Berliner Grünen haben bis Mitte der neunziger Jahre pädophile Mitglieder in ihren Reihen geduldet. Frauke Homann, einstige Sozialarbeiterin in Berlin-Kreuzberg, spricht über das Netzwerk der Pädophilen, über Vertuschung und die Fehler der Grünen.

die-partei-und-die-paedophilen
Quelle

Dazu stellen sich uns folgende dringende Fragen, auf die wir eine klare und eindeutige Antwort erwarten:

  1. Was hat Antje Vollmer von diesen, wie sich inzwischen ja rausstellt, fast schon allgemein bekannten Vorgängen innerhalb der Grünen gewusst?
  2. War es ihre Absicht, durch kategorisches Abwimmeln aller Missbrauchsvorwürfe, ihre Partei bzw. Parteifreunde zu schonen?
  3. Hat sie also wissentlich ihre Position am RTH dazu benutzt?

Wir fordern die Damen und Herren Abgeordnete des Bundestages auf, in einem Untersuchungsausschuss diese und weitere Fragen zum Runden Tisch Heimerziehung zu klären!

Wir fordern von den Grünen nicht nur ein schonungsloses Aufdecken der Vorgänge sondern dass sie:

  1. Die Zahl der verurteilten TäterInnen nennen, die aus eben diesen Gründen aus der Partei ausgeschlossen wurden!
  2. Eine klare und eindeutige Position beziehen, wie sie gedenken, mit dem unendlichen Leid umzugehen, das ihre Partei über zahllose Kinder gebracht hat!
  3. Sofort diese – uns zum Erbrechen bekannte – Taktik aufgeben, bei der immer nur das zugegeben wird, was beim besten Willen nicht mehr verheimlicht und unter den Teppich gekehrt werden kann!
  4. Und nicht zuletzt fordern wir die Bereitstellung von Geldern, um den Überlebenden ihrer Übergriffe – Kinder, die sie zu Opfern gemacht haben – ihr weiteres Leben deutlich zu erleichtern!
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Könnte es sein…

Könnte es sein,
dass Antje Vollmer nicht nur „ihren“ Staat (als Ex-Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages) und „ihre“ Kirche (als evangelische Pastorin) sondern gleich noch ihre Partei – die Grünen – schützen wollte, als sie den Runden Tisch Heimerziehung (RTH) moderierte?

Könnte es sein,
dass dieselbe Vollmer, die mit dem Timbre des Bedauerns sich über die Verbrechen begangen in deutschen Kinderheimhöllen äußerte, so knallhart in bestimmten Bereichen war, weil sie Dinge aus der Vergangenheit ihrer Partei wusste – wissen musste?

Könnte es sein,
dass sie die ganze Zeit Cohn-Bendit, Herrmann Meer (verstorben), Jürgen Trittin u.a. Parteifreunde schützen wollte und deshalb das Thema „Sexuelle Gewalt gegen Kinder in Heimen“ zwei Jahre lang unter den Tisch kehrte?

Könnte es sein,
dass A. Vollmer sehr genau um die Fürsprache, den Schutz und die Förderung wusste, die Pädokriminelle in ihrer Partei genossen?

Könnte es sein,
dass sie am RTH bewusst manipulierte, um ihre Partei aus dem öffentlichen Interesse herauszuhalten?

Könnte es sein,
dass A. Vollmer das schützenswerte Gut „meine Partei“ auch dann noch als wertvoller erachtete, als die beschädigte und gestohlene Menschenwürde vieler Tausender von Heimkindern, nachdem sie durch Zeitzeugenaussagen einen relativ guten Einblick hatte in das Elend der Gequälten? Als sie bereits genau wusste, welches Leid diese grüne Pro-Sexuelle-Gewalt-Schmierpropaganda, die von Schreibtischtätern verfassten Programme und nicht zuletzt die davon ermutigten Täter den Ehemaligen zugefügt hatten?

Wir meinen: Es könnte durchaus sein!

Und darum fordern wir

  • eine parlamentarische Untersuchung über die Vorgänge am Runden Tisch Heimerziehung,
  • ein Wiederaufnahmeverfahren zur Klärung der Vorkommnisse in deutschen Heimen,
  • ein Untersuchungsverfahren gegen Antje Vollmer als Moderatorin und befangene Grünenpolitikerin.

Wir lassen uns nicht länger wie unmündige Kinder behandeln und werden unseren Forderungen Gehör verschaffen!

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