Fonds für Ehemalige aus Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie

Man lese und staune: und es gibt sie doch! Zwei Klassen von ehemaligen Heimkindern, nämlich!

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Wer ist hier behindert – oder: Wer behindert wen?

Unter obigem Titel veröffentlichte der evangelische Pfarrer a.D. Schäfer vor zwei Tagen folgenden Text nebst Anhang auf seinem Blog:

»Wie Sie wissen, hat sich die Diakonie von Anfang an dafür eingesetzt, dass der Runde Tisch Heimerziehung und der Fonds Heimerziehung auch die Interessen der Betroffenen, die als Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Behinderten­hilfe waren, berücksichtigt werden. Das ist bislang nicht gelungen«.

So heißt es in der Antwort des derzeitigen Diakoniepräsidenten (EKD). Das Dokument ist unten zu sehen.

Von dem behaupteten Einsatz der Diakonie habe ich nichts wahrgenommen. Aber wenn doch, dann möchte ich gern belegt haben, mit welchen Mitteln und Worten es der Diakonie nicht gelungen ist, Frau Vollmer als Leiterin  des Runden Tisches davon abzubringen, ausschließlich Erziehungsheime zu thematisieren und nicht die Zustände in den Behindertenheimen.

Wäre doch schön, wenn die Diakonie glaubhaft machen könnte, daß Menschen mit Behinderung, wenn auch damals übelst behandelt, wenigsten heute nicht mehr Menschen zweiter Klasse sind.

Ich wüßte zudem gern, ob die Einrichtungen für Behinderte tatsächlich Geld in den Heimkinderfonds eingezahlt haben, wenn ja, ob der Fonds das Geld zurücküberwiesen hat, und schließlich, ob das Geld der Behindertenheime nun direkt an die Antragsteller aus diesen Heimen geht oder ob diese Behinderten weiter behindert werden, die paar Kröten zu erhalten. Bitte aber auch dafür Belege!

Warum sollte man den Rechtsnachfolgern von Einrichtungen, in denen Verbrechen an wehrlosen Kindern begangen wurden, die aber den ehemaligen Heimkindern aus den Erziehungsheimen nur nach Prüfung ihrer Belege Glauben schenken, warum sollte man denen einfach nur so glauben?

dw-ekd-antwort

 

Diese schier unerträglich Lüge des Herrn OKR Johannes Stockmeier wurde von Dirk Friedrich, 1. Vorsitzender des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. kurz und wütend kommentiert:

“Das ist die Höhe! – Dreister kann Mensch wahrhaftig nicht lügen!

Das Thema “Betroffene aus Einrichtungen der Behindertenhilfe” war, soweit meine Kenntnis, nur kurz und das am Anfang des RTH erwähnt worden. Mehr kam von diesen Banausen nicht!

Lügenden OKRs sollte man die Ausgangstür zeigen und sie beim Rauswurf in die Hacken hauen!

Wie krank sind diese Kirchenvertreter eigentlich?”

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