Care Leavers Autralia Network -> VEH e.V.

Care Leavers Australia Network (CLAN) hat dem ständigen Vertreter Australiens bei der UNO  eine Eingabe überreicht für die Anti-Folter-Kommission der UNO! Auf unseren Kontakt hin schrieb uns Leonie Sheedy, Vorsitzende von CLAN:

An der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. von Care Leavers Australia Network (CLAN)

11.11.2014

Vielen, vielen Dank für eure Mail.

Es ist sehr gut zu wissen, dass unsere Eingabe an die Anti-Folter-Kommission viel für deutsche ehemalige Heimkinder bedeutet.

CLAN geht an die UNO

CLAN geht an die UNO

Natürlich könnt ihr alles aus unserer Eingabe benutzen, was eurer Meinung dazu dient, dass Deutschen ehemalige Heimkindern Gerechtigkeit widerfährt.

Desto mehr die Anti-Folter-Kommission von diesen Foltern geschehen an Kindern in Waisenhäusern etc. erfährt, umso besser.

Ich kann euch also nur ermutigen, als NGO eine Eingabe bei der Anti-Folter-Kommission zu machen, weil Deutschland dann einen Bericht vor dem Kommittee abgeben muss. Es mag ein oder zwei Jahre dauern, aber sicher könnt ihr rausfinden, wann Deutschland mit seinem Bericht an der Reihe ist.

Es ist sehr interessant, was ihr von den Sachleistungen des Fonds schreibt. Wir von CLAN (Care Leaver Australian Network) hätten das nie so akzeptiert. Lange genug wurden wir von der Regierung kontrolliert!

Wir kämpfen seit nunmehr 7 Jahren um unser Recht – s. Twitter zu unseren Protesten in Melbourne am Montag.

Ich würde euer Schreiben gern auch an Peter McClellan, Vorsitzender der Königlichen Kommission zur Untersuchung von institutionellem Kindesmissbrauch und an die Journalistin Annette Black, weitergeben. Ich hoffe, ihr habt nichts dagegen.

Außerdem wäre es gut, wenn ihr einen Bericht über Pro und Kontra der Zahlungen, wie sie in Deutschland gehandhabt werden, direkt an die Königliche Kommission schicken würdet. Die werden nämlich im Januar einen Entwurf zu Entschädigungen für ehemalige Heimkinder in Australien herausgeben.

Mit freundlichem Gruß

Leonie Sheedy
Vorstand CLAN

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Wir werden ihren Vorschlag aufgreifen und als erstes einen Bericht für die Königliche Kommission zur Untersuchung von institutionellem Kindesmissbrauch an den Richter Peter McClellan und die renommierte Journalistin Annette Blackwell schreiben und auf den Weg schicken.

Gleichzeitig werden wir einen Bericht für den deutschen Botschafter der UNO in New York, Dr. Harald Braun, ausarbeiten und ihm diesen zukommen lassen.

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Internationaler Strafgerichtshof

Der Termin für den Autokorso zum Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (s. vorheriges Posting) steht nun fest:

Freitag, 17. Oktober 2014

Treffen der Autos ist die Autobahnraststätte Münsterland – Richtung Dortmund

Treffen ab 7.00 Uhr morgens, spätestens um 8.00 Uhr wird sich der Korso in Richtung Den Haag in Bewegung setzen. Das letzte Stück Weg in Den Haag soll zu Fuß bewältigt werden – möglichst mit vielen Transparenten!

ARD und WDR werden dabei sein.

Wer mitfahren möchte, melde sich bitte (wegen weiterer Informationen und Anmeldung, um das Ganze gut zu koordinieren und Mitfahrgelegenheiten) bei Rolf-Michael Decker unter folgenden Telefonnummern:

Mobil: 0160.3381914
Fest: 0421.70500707

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Menschen sich beteiligen würden. Sicher kann man sich die Autofahrt (und die Kosten!) teilen.

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Internationaler Strafgerichtshof in Den Haag

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) ist ein unabhängiges, ständiges Gericht, vor dem Personen der schwersten Verbrechen von internationalem Belang, nämlich Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen angeklagt werden. Der IStGH basiert auf einem Vertrag ratifiziert von 122 Ländern (Stand: 1. Mai 2013).

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Der Staatsanwaltschaft dieses Gerichtshofes wird unser Mitglied Rolf-Michael Decker Anfang nächsten Monats seine umfangreiche Klageschrift überreichen, in der er dazu auffordert, die Bundesrepublik Deutschland wegen Folter an ehemaligen Heimkindern zu verurteilen.

Die Überreichung der Klageschrift soll von möglichst vielen Menschen begleitet werden. Es wird einen Autokorso von Münster bis Den Haag geben, das letzte Stück Wegs soll zu Fuß zurückgelegt werden.

Verschiedene deutsche Fernsehsender haben bereits zugesagt.

Wer sich dem Autokorso anschließen will, sollte sich an Rolf-Michael Decker (danny.54@gmx.de) oder Burkhardt Wiebel (b.wiebel@t-online.de) wenden.

Das genaue Datum wird so bald wie möglich hier auf dieser Seite, auf unserer Facebook-Seite und über Twitter bekannt gegeben.

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