Franz Anthöfer

Franz wird am 12. Aug 2015 (09:00) auf dem Südfriedhof Köln beerdigt. Wer ihm die letzte Ehre erweisen will, Treffpunkt ist die Halle am Haupteingang.

Der Südfriedhof liegt direkt an der Straßenbahn-Endhaltestelle “Zollstock Südfriedhof” und ist mit der Linie 133 erreichbar.

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GESCHAFFT!

Franz Anthöfer hat es geschafft!

Er landete am 29.04.2015 in aller Früh in Frankfurt, wo er erst einmal ein paar Tage in einer Klinik ausruhen und sich erholen wird, ehe er den Rest des Weges aus West Virginia nach Köln in einem Krankenwagen zurücklegen wird.

Ermöglicht wurde dem schwerst krebskranken Franz Anthöfer dieser Wunsch, weil sich eine Reihe von Menschen zusammengetan hatten, und wochenlang alles daran setzten, die Deutsche Botschaft in Washington DC, das Auswärtige Amt in Berlin, das Familienministerium und den Fonds Heimerziehung zu überzeugen, eine helfende Hand auszustrecken.

Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. hat dazu beigetragen, was ihm möglich war: Zahllose Anrufe, Briefe und E-Mails an die Botschaft, das AA, das Ministerium, Sozialbehörden, den LVR, ein Spendenaufruf und ständiger Kontakt mit Franz Anthöfer via Skype haben es letztendlich vermocht, was am Anfang wie ein unmögliches Unterfangen erschien.

Wir möchten uns bei allen Beteiligten bedanken:

  • bei Erich Müller, der sich als interessierte und äußerst rührige Einzelperson bei Franz meldete und bei dem zeitweilig alle Fäden zusammenliefen,
  • bei Dr. Zoll, der mit seinem Fachwissen und seinem Engagement in nicht geringem Maße dazu beitrug, dass Franz die Bescheinigung der Flugfähigkeit von den amerikanischen Ärzten ausgestellt bekam und der außerdem dafür sorgte, dass Franz ein Bett in einem Kölner Krankenhaus bekommt,
  • bei Frau Bergmann vom BMFSFJ, die sich als freundlicher und zugänglicher Gegenüber erwies und die Umwidmung und Auszahlung der Sachleistungssumme aus dem Fonds Heimerziehung für Franz auf das Anderkonto von RA Nieporte sehr schnell ermöglichte,
  • bei RA Nieporte, der keinen Moment zögerte, sein Anderkonto gebührenfrei für die Überweisung zur Verfügung zu stellen,
  • bei Herrn Eck von der Deutschen Botschaft in Washington DC, der sich dafür einsetzte, dass Franz ganz unbürokratisch einen gültigen deutschen Pass (seiner war ihm gestohlen worden) für die Einreise bekam und Franz in West Virginia besuchte, um sich von der Dringlichkeit des Anliegens selbst zu überzeugen,
  • bei der Deutschen Lufthansa, die den Preis für den sicher aufwendigen und medizinisch begleiteten Flug bezahlbar machten,
  • bei dem Maltesern in den USA, die Franz kostenfrei von West Virginia nach Washington zum Flughafen brachten.
  • bei den vielen Ehemaligen Heimkindern, die einen wichtigen Teil zum guten Ausgang des Unterfangens beitrugen, indem sie spendeten, Franz anriefen, ihm ermunternde Mails schickten, sich nach ihm erkundigten, ihn mit ihren Gedanken und Wünschen begleiteten,
  • und bei all denen, die hier nicht ausdrücklich genannt sind: Ob es eine freundliche E-Mail war, ein Anruf, eine Auskunft, der Kauf eines Tablets für Franz, ein paar aufmunternde Worte, ein Ausdruck der Sorge oder des Mitgefühls – jede noch so kleine Geste war hilfreich!

Sie alle haben bewiesen, dass Solidarität und Empathie keine leeren Worte sind und selbst das schier Unmögliche ermöglichen können.

Wir freuen uns mit Franz, sind erleichtert mit ihm und hoffen mit ihm und für ihn, dass ihm noch eine lange und gute Zeit in seiner Heimatstadt Köln gegönnt sein wird!

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Todkrankes ehemaliges Heimkind braucht Hilfe! Spendenaufruf

Geschichtlicher Abriss
Ein ehemaliges Heimkind, Franz Anthöfer, Sohn eines vormaligen US-Soldaten in Deutschland und einer deutschen Mutter, ist 1971 in die USA eingereist um seinen Vater zu finden. Nach langer Suche fand er ihn tatsächlich – der Vater war allerdings vor gerade fünf Wochen verstorben. Eine Exhumierung und ein Genabgleich bestätigten die Vaterschaft zweifelsfrei.

Seitdem lebt Herr Anthöfer mit Unterbrechungen in den USA. Heute leidet er an Magenkrebs und liegt im Krankenhaus Fairmont, West Virginia. Sein letzter Wunsch ist es, zum Sterben zurück nach Deutschland reisen zu können. Für einen Ambulanzflug aber fehlt ihm das Geld, da er völlig mittellos ist. Er steht auf der Liste der Auszuzahlenden des Fonds Heimerziehung in der Bundesrepublik. Allerdings kann diese Auszahlung für ihn zu spät kommen!

Bitte um Spenden
Da Herr Anthöfer unbedingt eine Begleitung braucht, werden auch die 10.000 Euro Sachleistungen, die er aus dem Fonds erwartet, nicht ausreichend sein, die Kosten für den Flug zu tragen. Aus diesem Grunde haben wir uns entschlossen, einen Spendenaufruf zu starten.

Konto: Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
Bank: Hamburger Sparkasse
IBAN: DE52 2005 0550 1026 2144 76
BIC: HASPADEHHXXX
Stichwort: Anthöfer

Alle Spenden werden ohne Abzüge für die Transportkosten von Herrn Anthöfer verwendet werden!

Herr Anthöfer ist todkrank, verzweifelt und mutlos. Im Krankenhaus bekommt er keine adequaten Schmerzmittel, da die Minimalversicherung (medic-aid) diese nicht übernimmt. Der Gedanke daran ist so grausam und unerträglich, dass uns die Worte fehlen.

Nachfragen und weitere Informationen
Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
Telefonische Anfragen: Heidi Dettinger 05032-964647
Anfragen per E-Mail: h.dettinger@veh-ev.eu

Eingegangene Spenden:
Am 07.04.2015 betrug die gespendete Summe für den Rücktransport von Franz Anthöfer 155 Euro.
Vielen Dank allen SpenderInnen!

Eingegangene Spenden bis zum 27.04.2015: 385 Euro.
Herzlichen Dank allen SpenderInnen!

 

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