DDR-Zwangsarbeiter mussten für Ikea produzieren

Der Möbelkonzern Ikea hat zugegeben, dass man in den 70er- und 80er-Jahren Vorprodukte von politischen Gefangenen der DDR herstellen ließ. Nun bemühen sich die Schweden um Wiedergutmachung.
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Dazu ein kleiner Kommentar:
Das schönste Zitat aus dem Artikel ist wohl dieses hier: “Hubertus Knabe, der Direktor der Gedenkstätte im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen, kritisierte das Vorgehen des Konzerns: ‘Es geht nicht, dass ein Beschuldigter seine Taten selbst untersucht.’”

Hahahahahaha hahahaha haha hahahahahahaha hahahaha hahaha

  • Deutsche Kinderheime: 85% in Kirchenhänden, der Rest staatlich oder privat
  • RTH: Leitung eine Kirchenfrau
  • Besetzung des RTH: 18 Vertreter aus Politik und Kirche, 3 Überlebende
  • Die sog. “Pionierarbeit” zur Heimerziehung (Gehorsam – Ordnung – Religion): recherchiert und geschrieben von Mitarbeitern der evangelisch-theologischen und der katholisch-theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
  • auch die Diakonie lässt “aufarbeiten”…

Ach, Hubertus, du Knabe! Dein Job als Direktor mag ja verantwortungsvoll sein. Aber davor, mit gespaltener Zunge zu sprechen (oder gleich gar nicht nachzudenken) hat er dich nicht bewahrt!

Heidi Dettinger

 

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