Kinder- und Jugendrechtetagung

Die Umsetzung der Kinderrechtskonvention benötigt 27 Jahre nach der Unterzeichnung entschieden mehr Dynamik. Einen Beitrag wird DIE LINKE. im Hessischen Landtag mit der Tagung zu Kinder- und Jugendrechten am 25. März 2017 leisten. Wir laden Sie sehr herzlich ein, daran teilzunehmen!

kinder-jugendrechtetagung_maerz_2017vorankuendigung194kinder-jugendrechtetagung_maerz_2017vorankuendigung194-2

Wir haben zwei höchst kompetente Referenten eingeladen. Dr. Wolfgang Hammer, ehemaliger Abteilungsleiter für Jugendhilfe in Hamburg spricht zum Thema  „Kinder gehören niemandem – außer sich selbst!“. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, Jurist und „Vater“ des SGB VIII, Berlin referiert zum Thema „Das Kinder- und Jugendhilferecht ändert sich – zum besseren?“
Anschließend werden wir uns unter fachkundiger Anleitung an vier Kinder- und Jugendrechten mit der Realität beschäftigen und Umsetzungsschritte festhalten.

In der Anlage erhalten Sie die Vorankündigung. Wir können Ihnen gerne demnächst den etwas ausführlicheren Flyer auch per Post zukommen lassen. Wenn Sie eine bestimmte Anzahl benötigen, bitte ich Sie um Rückmeldung.

Sie können sich schon jetzt anmelden. Am einfachsten ist eine Rückmail. Die Veranstaltung ist für Sie kostenfrei.

Name_____________________________________________________

Organisation________________________________________________

Anschrift___________________________________________________

Mailadresse_________________________________________________

Telefonnummer______________________________________________

Ich melde mich für folgenden Workshop an:

  1. Recht auf Unversehrtheit                                                                          o
Share

Grußbotschaft an die kommende Mitgliederversammlung des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.

Heute erreichte uns folgende Grußbotschaft von der Freien Arbeitsgruppe JHH 2006, die wir an dieser Stelle mit unseren Mitgliedern, FreundInnen und UnterstützerInnen teilen wollen:

Download (PDF, 19KB)

Wir bedanken uns für die freundlichen und solidarischen Worte und werden alles tun, auch weiterhin den Ansprüchen – die sich mit unseren eigenen decken – gerecht zu werden!

Der Vorstand des VEH e.V.

Share

Zeugen gesucht: St. Wendel, u.a. Orte, Saarland

Sehr dringend gesucht!

Wer war im süd-west-deutschen Rum (Saarland, genauer in 66606 St. Wendel) in der Zeit von 1972 bis ca. 1980 im Kinderheim Hospital, einer Stiftung des privaten Rechtes? Die damalige Adresse war Hospitalstr. 35 – 37, das Haus liegt zwischen der Hospitalstraße und der Straße Alter Woog. Seine heutige Adresse lautet Alter Woog 1.

Sollte jemand in dem fraglichen Zeitraum in dem Heim gewesen sein, möge er oder sie sich bitte melden bei:
Heidi Dettinger, Tel. 05032.964647

Des weiteren suchen wir Ehemalige, die um 1965 im Haus der Borromäerinnen in Trier, einem Säuglingsheim, leben mussten. Das Klinikum der Borromäerinnen besteht noch, über das (ehemals) dort integrierte Waisenhaus mag unter anderem Namen weiterhin existieren.

Außerdem suchen wir Ehemalige, die Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger im St. Vincenz-Haus in Neunkirchen, Saar lebten. Das St. Vincenz-Haus war bis 1980 ein Waisen- und Kinderheim. 1980 wurde es in eine Altenpflegestelle umgebaut und umgewidmet.

Sollte sich jemand an das Haus der Borromäerinnen in Trier und/oder an das St. Vincenz-Waisenhaus in Neunkirchen erinnern, bitte melden bei
Heidi Dettinger, Tel. 05032.964647

Share

Skandalöse Vorfälle in den Heimen: Hormonbehandlung zur Unfruchtbarmachung!

Wir haben gesicherte Beweise von mindestens einem Ehemaligen, dass er als Kind im Heim einer Hormonbehandlung ausgesetzt war, die ihn nicht nur unfruchtbar gemacht, sondern ihn regelrecht kastriert hat.

In zwei weiteren uns bekannten Fällen verdichten sich die Verdachtsmomente einer solchen Behandlung.

Wir rufen alle Ehemaligen auf, denen so etwas passiert ist, sich dringend zu melden, damit wir dem nachgehen, das in unsere Recherchen einfließen lassen und dann gemeinsam überlegen können, wie man damit (auch rechtlich) umgehen und diese Ungeheuerlichkeiten öffentlich machen kann.

Melden Sie sich bitte bei
Heidi Dettinger, 05032.964647 oder Rolf-Michael Decker, 0421.70500707.

Hormone können injiziert oder auch in Tablettenform verabreicht werden. Der bleibende Schaden ist im schlimmsten Fall irreversibel und stellt unserer Meinung eine weitere, grobe Menschenrechtsverletzung dar!

Share

Sexuelle Gewalt bei den Grünen – Zwei Untersuchungsergebnisse

Wir stellen hier zwei Untersuchungsergebnisse über praktizierte sexuelle Gewalt bei den Grünen zum Lesen oder Herunterladen zur Verfügung.

Der erste Bericht
“Die Grünen und die Pädosexualität. Ergebnisse des Forschungsprojekts. Umfang, Kontext und die Auswirkungen pädophiler Forderungen in den Milieus der Neuen Sozialen Bewegungen/Grünen”
basiert auf einer Untersuchung des Göttinger Instituts für Demokratieforschung an der Georg-August-Universität Göttingen und wurde 2014 veröffentlicht.

Download (PDF, 489KB)

Der zweite, weit ausführlichere Bericht
“Kommission zur Aufarbeitung der Haltung des Landesverbandes Berlin von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN zu Pädophilie und sexualisierter Gewalt gegen Kinder von der Gründungsphase bis in die 1990er Jahre. Bericht und Handlungsempfehlungen”
wurde 2015 herausgegeben vom Landesverband Berlin Bündnis 90/Die Grünen

Download (PDF, 946KB)

Zum Lesen/Vergrößern und/oder Runterladen den jeweiligen Bericht bitte anklicken.

 

Share

Man lese und staune: Zölibat und Kindesmissbrauch in Australien

In einem wegweisenden Report sagt die Katholische Kirche Australiens, das Zölibat von Priestern und Geistlichen trugen bei zu jahrzehntelangem sexuellem Missbrauch von Kindern.

  • In dem Bericht des „Rates für Wahrheit, Gerechtigkeit und Heilung“ heißt es: „das obligatorische Zölibat“ könnte die Ursache sein, dass Priester Tausende von Kindern missbraucht haben
  • Die Kirche muss jetzt prüfen, „wie Individuen … gesund bleiben können und nicht aus einem dysfunktionalen Selbstgefühl heraus zu handeln beginnen“
  • Das Zölibat war vielleicht eine weitere und unerträgliche Belastung“ für einige Priester, die dann zu Kinderschändern wurden
  • Allerdings besagt eine aktuelle Studie aus den USA, dass das Zölibat nicht für den Missbrauch verantwortlich gemacht werden kann.

(John Carney, Daily Mail Australia, 11. Dezember 2014)

Ein neuer, wegweisender Bericht hat dargelegt, dass das Keuschheitsgelübde katholischer Priester als wesentlicher Faktor zu dem jahrelangen Kindesmissbrauch innerhalb der Kirche zu sehen sei.

Herausgegeben vom „Rat für Wahrheit, Gerechtigkeit und Heilung“ der Katholischen Kirche Australiens sagt aus, dass der „obligatorische Zölibat“ Priester dazu gebracht hat, Tausende von Kindern sexuell zu missbrauchen und dass Priester dringend ein psycho-sexuelles Entwicklungstraining benötigen.

Der Ratsvorsitzende Francis Sullivan teilte The Australien (Australische Tageszeitung, H.D.) mit, dass die Kirche jetzt untersuchen muss, „wie Individuen, die sich für ein zölibatäres Leben entschieden haben, gesund bleiben können und nicht aus einem dysfunktionalen Selbstgefühl heraus zu handeln beginnen“.

bild0

„Wir müssen uns fragen, ob das Zölibat zu einer zusätzlichen und unerträglichen Belastung für einige wurde“, sagte er.

„Das bedeutet nicht, dass das Zölibat ausgerottet werden muss – lassen Sie uns die Kirche nicht auf den Kopf stellen – aber wir sagen, dass eine ehrliche und offene Diskussion über die Zukunft ohne eine ehrliche und offene Diskussion über das Zölibat nicht möglich ist. Wir setzen den Zölibat auf die Tagesordnung.“

Katholizismus ist die wichtigste Religion in Australien. Es ist einzigartig unter den großen christlichen Kirchen, dass Priester und religiöse Führer ein Zölibatsgelübde ablegen und auf Sex ganz verzichten müssen.

bild1

In dem Bericht werden die Kultur von Gehorsam und geschlossenen Umgebungen und auch die Art der Auswahl von potenzielle Kandidaten für den Klerus identifiziert als eine potenzielle Quelle gehäuften Vorkommens von Missbrauch in einigen Orden und Diözesen genannt.

Der „Rat für Wahrheit, Gerechtigkeit und Heilung“ umfasst die Erzbischöfe von Melbourne, Brisbane, Perth, Canberra und Adelaide und seine Ergebnisse stehen in Kontrast zu einer aktuellen US-Studie, die besagt, dass der Zölibat nicht für den Missbrauch verantwortlich gemacht werden kann.

Es war eine radikale Abkehr von den Ergebnisse der fünfjährigen Studie „Ursachen und Kontext des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen durch katholische Priester in den Vereinigten Staaten 1950-2010“, berichtet The Australian.

bild2

Dieser Bericht wurde der US-Konferenz der katholischen Bischöfe im Jahr 2011 vorgestellt.

„Es ist nicht klar, warum das Engagement für oder der Zustand der ehelosen Keuschheit als Ursache für den stetigen Anstieg der Häufigkeit von sexuellem Missbrauch gesehen werden sollte,“ so der (US-amerikanische, H.D.) Bericht.

bild3

(Übersetzung: Heidi Dettinger)
Link zum englischen Original

Share

Traumafolgekosten-Studie

Trauma-Folgen
Das Gehirn zeigt Erlittenes
(FAZ-Wissen)

Traumata in der Kindheit, etwa sexueller Missbrauch, führen zu gravierenden Umbauten des Hirngewebes. Wie genau sich das Gehirn verändert, zeigt jetzt eine Studie der Charité.

burnout-und-psycho-probleme-nehmen-zu

FAZ-Artikel lesen
Pressemitteilung des Universitätsklinikums Ulm lesen
Und hier die ganze Stude als PDF-Datei zum lesen oder Runterladen.

Download (PDF, 594KB)

Aus dieser Studie geht u.a. hervor, dass jedes Kindheitstrauma gravierende Schädigungen mit hohen Folgekosten verursacht. Jedes!

Da stellt sich die Frage, warum Traumata immer wieder aufgeteilt wird – sexuelle Gewalt wird abgespalten und gesondert behandelt.

Warum? 

Warum gibt es einen “Unabhängigen Beauftragten für Sexuellen Kindesmissbrauch”, aber keinen für Kindesvernachlässigung?

Warum wird nicht ein “Unabhängiger Beauftragter für Kindesmisshandlung” berufen?

Warum wird es einen “Betroffenenrat” für Sexuellen Missbrauch geben und nicht einen Betroffenenrat für Misshandelte Kinder? (siehe hier)

Falls sich jemand für die Arbeit in diesem Betroffenenrat bewerben möchte, hier ein Download der Bewerbungsunterlagen:

Download (PDF, 835KB)

Und – nicht zuletzt: warum z.B. wird ehemaligen Heimkindern, die sich beim Fonds Heimerziehung gemeldet haben, Leistungen aus dem Fonds Sexueller Kindesmissbrauch verwehrt?

Share

Besatzungskinder in Deutschland

Angeregt durch einen Artikel auf Dierk Schäfers Blog haben wir das Thema “Besatzungskinder in Deutschland” noch einmal aufgegriffen. Auch in diesem Lande wurden “Besatzungskinder”, die einer Liebesbeziehung zwischen deutschen Frauen und Soldaten unterschiedlicher Nationalitäten enstammten, diskriminiert, weggegeben, verleugnet, beschimpft.

Children-in-the-1950s

Zur tragischen Geschichte dieser Nachkriegskinder und der langsamen Aufarbeitung nicht nur für die Kinder selbst, sondern auch in der deutschen Öffentlichkeit hier ein paar Links:

Kinder des Feindes (Spiegel, 22.12.2006)
Besatzungskinder fordern staatliche Hilfe (n24, 27.09.2012)
Sie wollen endlich wissen, wer ihr Vater war (Die Welt, 28.10.2013)

Seit 2009 gibt es den Verein “GI Babies Germany e.V.” Bei Interesse kann man sich über das Internetportal des Vereins an ihn wenden.

Wir möchten die Gelegenheit ergreifen, alle ehemaligen Heimkinder, die selbst “Besatzungskinder” sind, sich bei uns zu melden. Vielleicht gibt es Möglichkeiten, die man allein nicht “stemmen” kann, mit dieser Geschichte umzugehen, vielleicht sind Hilfen und Kontakte möglich.

Lasst es uns gemeinsam ausloten!

Share

Umgang der Kirche mit Gewaltüberlebenden

So der Name eines interessanten Aufsatzes aus dem Jahre 2013.

Feature-Vergewaltigung-Missbrauch

Download (PDF, 257KB)

Share

Das Verbrechen der Caritas

betten-saeuglingsheim1950erjahreii_full

Download (PDF, 92KB)

Bestandsaufnahme der Caritas aus dem Jahre 2010, ohne spezielle Erwähnung der ehemaligen Heimkinder, Säuglinge und Kleinkinder

Download (PDF, 1.05MB)

Anfrage eines ehemaligen Heiminsassen nach einem entsprechendem finanziellem Ausgleich wegen 100 prozentiger Erwerbsunfähigkeit.

Download (PDF, 116KB)

Antwort der Caritas – ohne weiter auf das Schreiben des ehemaligen Heimkindes einzugehen.

Download (PDF, 1.71MB)

Logo rot vierfarbig

 

 

 

 

 

 

Share