Unsere Verstorbenen

Hans-Ludwig Rey

Am 23. Juni ist unser Mitglied Hans-Ludwig Rey in seiner Wahlheimat Schweiz im Alter von nur 65 Jahren verstorben.

Als Säugling brutal in einem Heim misshandelt, konnte er sich in Deutschland nie richtig heimisch fühlen und ist bereits als junger Mann in die Schweiz ausgewandert.

Er war dem Verein ehemaliger Heimkinder e.V. eng verbunden und hat über 10 Jahre mit viel Können und Engagement unsere Homepage betreut.

Gute Reise, lieber Freund!

Der Tod ordnet die Welt neu,
scheinbar hat sich nichts verändert,
und doch ist die Welt für uns
ganz anders geworden.


Jürgen Schubert

Am 20. August 2018 ist unser Mitglied und zeitweiliges Vorstandsmitglied Jürgen Schubert verstorben.

Er war bis zumSchluss ein echter Kämpfer für unser Anliegen und wir trauern mit seiner Familie und seinen Freunden.

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur,
die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
(Vinzenz Erath)


Helmut Jacob

helmut jacob

Zuerst ignorieren sie dich,
dann lachen sie über dich,
dann bekämpfen sie dich
und dann gewinnst du.

(Mahatma Gandhi)

An seinem 67. Geburtstag starb Helmut Jacob.

Helmut, der seine Kindheit in der “Hölle von Volmarstein” verbringen musste, war ein klarer, unerschütterlicher und mutiger Sprecher für all die, die in deutschen Heimen Unsägliches erleiden mussten. Ohne jemals bevormundend zu wirken, hat er viele von uns zum Nachdenken gebracht, immer wieder Mut gemacht und wusste immer, auf welche Wunden er die Finger legen musste!

2006 begann er mit seiner unermüdlichen Öffentlichkeitsarbeit – anfänglich um Licht in das Dunkel der “Hölle von Volmarstein” zu bringen. Er wurde angefeindet, war plötzlich ein Nestbeschmutzer, wurde der späten Rache bezichtigt. Jahre später bescheinigten H.-W. Schmuhl und U. Winkler in ihrer Dokumentation “Gewalt in der Körperbehindertenhilfe: Das Johanna-Helenen-Heim in Volmarstein von 1947 bis 1967″ nicht nur Helmuts Schilderungen sondern dass es noch viel schlimmer zugegangen war.

Seine ersten Leserbriefe brachten ihm allerdings nicht nur Schmähbriefe und Anklagen, sie bewegten auch eine Reihe von ebenfalls Betroffenen und einigen ehemaligen Erziehern aus dem Heim, sich zusammen zu tun und die “Freie Arbeitsgruppe Johanna-Helenen-Heim 2006″ ins Leben zu rufen, deren Sprecher Helmut Jacob lange Jahre war.

Beeindruckend war seine deutliche Sprache, die – bei aller Wut – niemals entgleiste. Beeindruckend war auch sein Mitgefühl, seine Freundlichkeit, seine Liebe, die er den Opfern deutscher Heimerziehung entgegenbrachte. Auch wenn seine Verzweiflung über die “mafiöse Kumpanei von Staat und Kirchen” (Dierk Schäfer) manchmal drohte, ihn zu Boden zu drücken, so blieb er doch immer fair und weitsichtig.

Den Verein ehemaliger Heimkinder e.V. begleitete er freundlich, kritisch, solidarisch. Mir persönlich wurde zu einem wichtigen Referenzpunkt und zu einem Freund.

Kämpfer wie ihn gab und gibt es in unseren Reihen wenige – viel zu wenige und wir vermissen seine Klugheit und Freundlichkeit und seinen Kampfgeist schon heute.

Heidi Dettinger
Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
Vorstand


Walter Wiesmann

Unser langjähriges Mitglied Walter Wiesmann ist am 18.09.2017 im Alter von knapp 67 Jahren verstorben.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familien und seinen Freunden.

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch,
wenn es plötzlich dunkel ist.
(Franz Kafka)


Wolfgang Schnickmann

Unsere Mitglied Wolfgang Schnickmann ist von uns gegangen. Wir wissen nicht, wann. Wir wissen nicht, wo. Wir wissen nur, dass wir traurig sind, ein ehemaliges Heimkind aus unseren Reihen verloren zu haben.

Die einzige Gewissheit ist der Tod.


Wolfgang Petersen

erlag am 22.05.2017 seiner schweren Krankheit. Sein ganzes Leben lang hat er gekämpft: Für ehemalige Heimkinder, für die Anerkennung ihres (und seines) Leids, für eine Entschädigung und zuletzt gegen seine Krankheit. Er hat seinen Kampf verloren, wird aber in unseren Herzen als der Kämpfer, der er war, weiterleben!

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der immer für uns da war, ist nicht mehr.
Er fehlt uns.
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,
die uns niemand nehmen kann.


Manfred Schade

Unser Mitglied Manfred Schade ist im Alter von gerade 67 verstorben. Wir trauern mit seiner Familie und seinen Freunden.

Die Besten gehen viel zu früh
Nur der Schmerz geht leider nie


Wolfgang Burchert

Kurz vor seiner Verabredung zu unserer Mitgliederversammlung verstarb unser Mitglied Hans-Joachim Burchert im Alter von 66 Jahren. Dabei hatte er noch so viel vor! Wir sind traurig und in Gedanken mit seinen Angehörigen und Freunden.

Du bist nicht mehr da, wo Du warst,
aber Du bist überall, wo wir sind.

Gerd Fleter


Wie wir erst jetzt erfuhren, verstarb unser Mitglied Gerd Fleter Anfang November 2015. Herr Fleter wurde 63 Jahre alt. Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie.

Drei Dinge überleben den Tod.
Es sind Mut, Erinnerung und Liebe.
(Anne Morrow Lindbergh)


Willi Kappes

verstarb am 20. September 2015 in seinem 60. Lebensjahr.

Willi Kappes verbrachte 45 Jahres seines Lebens als “vergessenes Heimkind” in der Psychiatrie – vollgestopft mit Medikamenten. Nun hat sein Herz versagt, konnte die Verletzungen und Medikamente nicht mehr verarbeiten.

Fragt man das Schicksal:
Warum, warum?
Schicksal gibt keine Antwort.
Schicksal bleibt stumm.
(Anonym)

Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und allen, die ihn kannten und liebten.


Rudolf Knies

Wie wir erst heute erfuhren, verstarb unser Mitglied Rudolf Knies am 2. März 2015. Wir trauern mit seinen Hinterbliebenen, insbesonderer mit seiner Tochter, die ebenfalls Mitglied bei uns ist.

Mit jedem Menschen verschwindet
ein Geheimnis aus der Welt,
das vermöge seiner besonderen Konstruktion
nur er entdecken konnte,
und das nach ihm niemand wieder entdecken wird.

(Friedrich Hebbel)


Hildegard Neumeyer

verstarb am 7. Oktober 2015 im Alter von 70 Jahren.

Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und ihren Freunden.

Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach
des Lebens.
(Friedrich Wilhelm Nietzsche)


Christa Grandmont

verstarb kurz vor ihrem 67 Geburtstag.

Ehemaliges Heimkind und selbst HIV-positiv war sie eine mutige und engagierte Kämpferin in der Aidshilfe Berlin, im Straßenchor der Berliner Philharmonie (gegr. 2009 aus Obdachlosen, Drogensüchtigen und deren Unterstützern) und eben im Verein ehemaliger Heimkinder e.V.

Wir werden ihr Andenken bewahren – und wohl nie mehr die Carmina Burana hören, ohne an sie zu denken!

Schicksal, wie der Mond dort oben,
so veränderlich bist Du,
wächst Du immer oder schwindest! –
Schmählich ist das Leben hier!
Erst misshandelt, dann verwöhnt es
spielerisch den schwachen Sinn.
Dürftigkeit, Grossmächtigkeiten,
schmilzet es, als wär‘s nur Eis.
Schicksal, ungeschlacht und eitel,
bist ein immer rollend Rad:
schlimm Dein Wesen, Glück als Wahn bloss,
fort bestehend im Zergehn!
Überschattet und verschleiert
überkommst Du gar auch mich.
Durch Dein Spiel mit schierer Bosheit
trag ich meinen Buckel nackt.
Wohlergehen, rechter Wandel
sind zuwider mir zurzeit.
Wie mein Will’, so meine Schwäche
Finden sich in Sklaverei.
Drum zur Stunde ohne Säumen
greifet in die Saiten Ihr!
Dass das Schicksal auch den Starken
hinstreckt: das beklagt mit mir!
(Carmina Burana, Glück, Kaiserin der Welt,
25. O Fortuna)


Sylvia lebt nicht mehr – Der Tod gehört zum Leben

Nachruf eines Bruders:

Am 16.07.2015 ist meine Schwester im Mara II Krankenhaus in Bethel gegen 18.00 Uhr im Alter von 57 Jahren verstorben.

So erzählte es mir die Sozialpädagogin und Mitarbeiterin der Evangelischen Stiftung Ummeln, Frau Renate Brücker-H…, die bis zum Ende Bezugs- und Vertrauensperson von Sylvia war. Ganz lieb, fest und kräftig soll sie ein oder zwei Tage vor ihrem Tod, die Hand von Frau Brücker gedrückt haben, mit der sie per “Du” war. Da ahnte sie vermutlich schon, dass sie bald aus diesem Leben für immer scheiden würde. Wenn meine Schwester mich ab und an mal anrief, nannte sie mich zärtlich und liebevoll “Manni”.

Einen ihrer letzten Wünsche konnte ich ihr nicht erfüllen. Sie hatte mich gebeten, dass ich sie zu Weihnachten 2014 besuche. Auch die “Segnungen” des Fonds Heimerziehung (Rentenersatzleistungen plus 10.000 Euro) wurden ihr nicht mehr zuteil, da sie vor der Bewilligung des Antrages verstorben ist.

Zwar hatte ich immer im Auge, dass Sylvia nicht mehr lange leben würde, weil ihregeistigen, seelischen und körperlichen Behinderungen doch beträchtlich waren, dennoch kam ihr Tod plötzlich, heftig und unerwartet. Am Ende ihres Lebens wog sie lediglich nur noch ungefähr 36 Kg.

Sie hat nun den Frieden gefunden, den sie in ihrem kurzen Leben niemals erreicht hat. Bestattet wurde sie in Bielefeld auf dem schönen Sennefriedhof. Dort möge sie ihre letzte Ruhe finden.

Manfred Zielke


Gesa Uter

Unser Mitglied Gesa Uter ist im Alter von 72 Jahren verstorben. Viel zu früh für alle, die sie liebten. Wir trauern mit ihrer Familie und ihren Freunden.

So wie ein Blatt vom Baume fällt,
so geht ein Mensch aus dieser Welt.
Die Vöglein aber singen weiter.


Hans-Heinrich Hedder

verstarb am 20. Juli 2015 – er wurde nur 64 Jahre alt!

Wir trauern mit seiner Familie um ein weiteres ehemaliges Heimkind, das die Verletzungen der Heimzeit nicht länger ertragen konnte.

Den Weg, den du vor dir hast, kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst.
Es ist dein Weg. Unverwechselbar.


Franz Anthöfer

Gestern Abend, am 23.05.2015 um 23:00 Uhr erlag Franz seiner schweren Krankheit. Er schlief friedlich und ohne Schmerzen ein.

Wir trauern um einen, der nie aufgegeben hat, zu kämpfen. Sein letzter Wunsch war es, aus den USA in seine Heimatstadt Köln zum Sterben zurückzukehren. Das wurde ihm dank eines Unterstützerkreises von interessierten und engagierten Einzelpersonen, dem VEH e.V. sowie einiger offizieller Stellen ermöglicht. Dass er den Kölner Dom und einige andere Stätten seiner Kindheit und Jugend noch einmal wiedersehen konnte, hat ihn in seinen letzten Wochen mit Freude erfüllt.

Wir sind froh und dankbar, dass er nicht allein gelassen wurde, die täglichen Besuche seiner Unterstützer haben ihm bis zuletzt geholfen, seinen schweren Weg zu gehen. Dank dafür.


Stefan Beuerle

Heute erfuhren wir, dass unser ehemaliges Mitglied Stefan Beuerle am 23. März 2015 in seiner Wohnung verstorben ist.

Stefan Beuerle gehörte zu denen, die bereits vor vielen Jahren auf das Elend der Heimerziehung aufmerksam machten.

Am “Runden Tisch Heimerziehung” (RTH) saß er als Stellvertreter von Frau Djurovic, ehemaliges Heimkind wie er. Er war Mitunterzeichner eines Aufrufes, der gegen den Abschlussbericht des RTH protestierte und sich solidarisch mit allen Heimkindern posititionierte:

“Wir widersprechen der im Abschlussbericht formulierten Absicht, dass erlittene sexuelle Gewalt und deren Folgen an den anderen Runden Tisch „Sexueller Missbrauch” abgeschoben werden soll. Die sexuelle Gewallt ist Teil des in den Heimen praktizierten Unrechts. Eine Aufspaltung der Opfer der Heimerziehung nach unterschiedlichen Gewalterfahrungen lehnen wir ab. Wir protestieren noch einmal gegen die ungleiche politische Behandlung der Opfer der Heimerziehung gegenüber den Opfern sexueller Gewalt in den Internatsschulen. Die Opfer der Heimerziehung fordern, dass die als behindert definierten ehemaligen Heimkinder und die ehemaligen Heimkinder der ehemaligen DDR in die Rehabilitation und Entschädigung mit einbezogen werden.
Wir, die Opfer der Heimerziehung am RTH, haben uns an der Arbeit mit großen Hoffnungen an den Bemühungen des RTH um Aufklärung und angemessene Lösungsvorschläge beteiligt. Ganz bewusst haben wir uns gegen alle Skepsis entschieden, den anderen Mitgliedern dieses Gremiums mit Vertrauen zu begegnen, weil wir der Auffassung waren, dass nur auf dieser Grundlage ein positives Ergebnis zu erzielen sein würde. Dieses Vertrauen ist verloren gegangen, weil uns im Laufe der Zeit deutlich geworden ist, dass unsere Vorstellungen von der Mehrheit am Runden Tisch nicht wirklich ernst genommen worden sind. Die Haltung der Vertreter/innen des Bundes, der Länder, der Kirchen und ihrer Wohlfahrtsverbände – wie sie im Entwurf des Abschlussberichtes zum Ausdruck kommt – hat uns gezeigt, dass wir nicht darauf vertrauen können, dass unsere Vorstellungen in die parlamentarischen Beratungen eingebracht werden, in denen ja letztlich die praktischen Lösungen gefunden werden müssen.” (Auszug)

Seine spätere, selbst auferlegte Aufgabe im Beirat des Fonds Heimerziehung gab er nach kurzer Zeit entnervt auf, weil er keine Lust habe, sich wieder einmal über den Tisch ziehen zu lassen und keine weitere Alibi-Funktion mehr einnehmen wolle.

Wir trauern mit seiner Familie und mit seinen FreundInnen um einen unermüdlichen Kämpfer in Sachen ehemalige Heimkinder.

In Erinnerung an ihn möchten wir an dieser Stelle den Aufsatz “Die Rechnung” (unredigiert) von ihm veröffentlichen.

Die-Rechnung-beuerle


Joachim Gusinde

Unser Mitglied Joachim Gusinde verstarb im Alter von nur 64 Jahren. Wir sind unendlich traurig!

Alles verändert sich mit dem,
der neben einem ist
oder neben einem fehlt.


Peter-Heinz Hoffmeister

Wie wir erst kürzlich erfahren haben, ist unser ehemaliges Mitglied Peter-Heinz Hoffmeister am 05.05.2014 verstorben.

Wir trauern mit seiner Familie und Freunden.

Mit dem Leben ist es, wie mit einem Theaterstück:
es kommt nicht darauf an, wie lang es war,
sondern wie bunt.


Hans-Georg Gritzka

verstarb im Mai 2014, kurz nach Vollendung seines 66. Lebensjahres.
Unsere Gedanken sind mit seiner Tochter.

Der Mensch ist erst wirklich tot,
wenn niemand mehr an ihn denkt.
(Bertold Brecht)


Heiner Conrad

Unser ehemaliges Mitglied und Mitstreiter, vielen bekannt als “Che Guevara”, ist heute, am 10.08.2013 seiner Frau auf den langen Weg gefolgt.

“Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt.”
(Sólo hay una cosa más grande que el amor a la libertad: el odio a quien te la quita.)
(Che Guevara)

Hasta la victoria siempre, Heiner!


Heinrich Mödder

Unser Mitglied Heinrich Mödder starb im Jahr 2013 im Alter von 73 Jahren. Wieder haben wir einen der unsrigen verloren. Wir trauern mit seiner Familie und seinen Freunden.

In diesen schweren Stunden
besteht unser Trost oft nur darin,
liebevoll zu schweigen und
schweigend mitzuleiden.


Peter Bornheim

verstarb am 11.02.2013 kurz nach Vollendung seines 78. Lebensjahres.
Wir trauern mit seiner Witwe, seiner Familie und seinen Freunden.

Aber nunmehr ist es Zeit, dass wir gehen,
ich, um zu sterben, und ihr um zu leben.
Wen von uns das bessere Los erwartet, das weiß niemand.
(Platon)


Konrad Fink

verstarb am 04.01.2013 kurz vor seinem 67. Geburtstag.
Unsere Gedanken und unser Beileid gilt seiner Familie.

Der Beginn des Lebens
liegt nicht in der Materie,
und sein Ende liegt nicht im Grab.
(Khalil Gibran)


Richard Steffen

ist am 05.06.2012 verstorben.

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.
(Immanuel Kant)


Edith Mattes-Mirouches

ist am 25.06.2012 ihrer Krankheit erlegen!
Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Freunden.
Sie war langjähriges Vereinsmitglied.

Die Hoffnung ist der Regenbogen
über den herabstürzenden Bach
des Lebens.
(Friedrich Nietzsche)


Horst Otto

ist im Dezember 2011 auf tragische Weise ums Leben gekommen.

Horst-otto1

Horst war seit Anfang 2007 im Verein und seit 2008 als Vorstandsmitglied und Kassenführer maßgeblich an der Gestaltung unseres Vereins beteiligt.
Antrieb für seine Arbeit war seine eigene schreckliche und erschreckende Erfahrung als Heimkind.
Er wollte Seite an Seite mit anderen Überlebenden der Höllen, die er erlebt hatte, für eine gerechte Entschädigung kämpfen.

Du wirst uns fehlen, Freund!
Aber wir werden weiterkämpfen.
Für dich und mit dir.


Willi Mattheisen

verstarb im Alter von 75 Jahren.
Wir trauern mit seiner Schwester, unserem Mitglied Marlis Bodri.

Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile.
Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen


Rudolf Schiek

verstarb am 19.02.2012
im Alter von 74 Jahren.

Nur wer vergessen wird, ist tot.
Du aber wirst leben.


Detlev Sebelmann

verstarb im Oktober 2011 im Alter von 72 Jahren.

Trauer ist ein Fluss,
in dem man nicht gegen den Strom schwimmen kann.


Jutta Graßhoff

verstarb am 12.09.2011 im Alter von 71.

Sie hat lange Zeit eine Kontaktstelle für den Verein geführt und dabei immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Ehemaligen gehabt.
Wir sind ihr zu großem Dank verpflichtet und werden ihr Andenken pflegen.

Eigentlich hätte es für dich rote Rosen regnen sollen, Jutta…


Günther Zinn

ist im Alter von 81 Jahren von uns gegangen.

Je weiter du fort bist,
desto näher wirst du uns sein!


Axel Giebeler

verstarb bereits im Jahr 2012
im Alter von 70 Jahren.

Die Sonne seines Lebens ist untergegangen
doch der Stern der Erinnerung an ihn wird leuchten!


Gerold Brocksema

verstarb im Alter von nur 77 Jahren.

Er war ein großer und großherziger Unterstützer unserer Arbeit.

In deinem Sinne und auch für dich werden wir diese Arbeit fortführen!
Du bleibst uns unvergessen.


Lothar Sliwka

verstarb im letzten Monat im Alter von 62 Jahren.

Auch in Erinnerung an Dich, Freund,
werden wir weiterkämpfen!


Josef Doll

genannt Sepp verstarb am Nachmittag des 7. Februars 2011.

Auf Wiedersehen!
Du wirst in unseren Herzen weiterleben!


Hans-Joachim Kleyer

verstarb am 01. November 2010 im Alter von 62 Jahren.

Du wirst uns fehlen,
denn jeder, der von uns geht,
ist einer zuviel!


Heinz Peter Junge

ist nach langer Krankheit am 17.06.2008  mit nur 62 Jahren in Kassel verstorben.

Heinz Peter Junge war maßgeblich an der Gründung des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. am 14. Oktober 2004 in Idstein/Taunus beteiligt.
Sein eigenes Schicksal als Heimkind trieb ihn an, sich um die vielen in Vergessenheit geratenen Heimkinder der Nachkriegsjahre und weit darüber hinaus zu kümmern.
Bis zu seinem Tod war ihm wichtig, dass wir Heimkinder unsere Würde und unsere Menschenrechte, die man uns als Kinder genommen hatte, zurück erhalten.

Dafür hat er gekämpft!
Dafür kämpfen wir!